Wer bin ich wirklich?

Shownotes

Identität: Wer bin ich, wenn ich all meine Rollen ablege?

Endlich Worte – Der Podcast für das, was dich bewegt

Du bist die Mutter. Die Geschäftsfrau. Die Freundin. Die Versorgerin. Und zwischen all diesen Rollen stellt sich irgendwann die Frage: Wer bin ich eigentlich – wenn ich sie alle ablege?

In dieser Folge sprechen Michaela Faber und Saskia Vahrenhorst über Identität. Nicht als etwas, das du einmal findest und dann besitzt. Sondern als ein System, das sich verändert, wenn du dich veränderst.

Darum geht's in dieser Folge:

Identität vs. soziale Rollen Warum wir uns oft in unseren Rollen verlieren – die Rolle der Mutter zu Hause, die Rolle der Geschäftsfrau im Job – und warum das eine Verwechslung ist. Nicht die Rolle ist deine Identität. Der Kern, der durch alle Rollen hindurch trägt, ist es.

Wie Glaubenssätze deine Identität formen Aus dem Elternhaus, aus der Kultur, aus der Gesellschaft übernehmen wir Glaubenssätze – oft ohne es zu merken. Diese Glaubenssätze prägen, was wir fühlen und wie wir handeln. Und genau das definieren wir dann als "wer wir sind".

Der Widerspruch, der keiner ist "Ich bin die Fröhliche, die Gesellige" und "Ich bin die, die manchmal einfach keinen Bock hat" – beides darf gleichzeitig wahr sein. Identität schließt sich nicht gegenseitig aus.

Michaelas Weg: vom Tough Cookie zur Trigger-Halterin Ein persönlicher Einblick, wie sich Michaelas Identität über 25 Jahre verändert hat – vom Konzern-Leben bei Singapur Telekom und Tata Group zur heutigen Arbeit als Psychologin, die Trigger nicht vermeidet, sondern bewusst hält.

Vom Opfer zur Kämpferin – und warum auch das nicht die einzige Antwort ist Was passiert, wenn du merkst, dass eine alte Identität (das Opfer, das sich anpasst) nicht mehr trägt – und wie du herausfindest, welche neue Identität wirklich zu dir passt, statt nur die nächste Rolle zu übernehmen.

Der Zusammenhang mit Zugehörigkeit Anschluss an die letzte Folge: Wie unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit unsere Identität formt – und was passiert, wenn wir uns davon lösen.

Das Fazit dieser Folge:

Identität ist kein fester Ort. Sie ist ein fluides System, das sich immer wieder neu zusammensetzen darf. Nicht: "Das bin ich, und das bin ich nicht." Sondern: "Diese Möglichkeit habe ich – und in diesem Moment fühlt sie sich richtig an."

Diese Folge für dich, wenn:

du das Gefühl hast, in verschiedenen Lebensbereichen "verschiedene Menschen" zu sein du dich fragst, ob deine berufliche Rolle wirklich zu deiner Identität passt du merkst, dass eine alte Version von dir nicht mehr stimmt – aber die neue noch unklar ist

Was hast du mitgenommen? Wo passt das für dich – und wo sagst du: nein, das nicht? Schreib es uns gerne.

Endlich Worte – für das, was dich bewegt. Ein Podcast von Michaela Faber und Saskia Vahrenhorst.

Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen zu Endlich Worte!

00:00:06: Für das, was dich bewegt.

00:00:08: Den Podcast in dem wir uns ganz verschiedenen Themen annehmen wollen und heute geht es ums Thema Identität.

00:00:13: Was ich sehr, sehr spannend finde, das heißt wirklich die Frage wer bin ich denn eigentlich?

00:00:17: Und vor allem möchte ich aber auch oder möchten wir dahin schauen wie...was kann ich denn tun um das rauszufinden.

00:00:24: Was kann ich konkret machen?

00:00:26: Welche Fragen kann ich mir stellen, wo kann ich hinschauen, um dem näherzukommen, wer ich bin und was ich will im

00:00:32: Leben?".

00:00:33: Ausgehend auch von dem Anderssein, was wir in der letzten Folge hatten, dann wirklich zu sagen, okay, was ist denn mein Weg?

00:00:39: Wenn es nicht der Mainstream ist – weil das funktioniert da offensichtlich nicht so sonderlich gut -, wie finde ich diesen Weg?

00:00:45: meine Identität?

00:00:46: Ja, das hat ja ganz viel mit Persönlichkeit zu tun Und Persönlichkeit hat ganz viel mit den Paradigmen zu tun, mit denen wir aufgewachsen sind und das wiederum hat ganz viele damit zu tun.

00:00:58: Wir denken wie wir fühlen und wie wir dann handeln.

00:01:01: Das heißt diese drei Bereiche sind eigentlich das was unsere Persönlichkeit ausmacht und dass wiederum darüber definieren wir ja ganz häufig unsere Identität.

00:01:11: und die Frage wäre dann Was ist denn eigentlich Identität?

00:01:17: diese Identität eigentlich aus.

00:01:20: Also was spielt alles rein?

00:01:22: Und wir hatten ja in der letzten Folge über Zugehörigkeit gesprochen und ganz viel hat Identität auch mit Zugehöhrigkeit zu tun, die Frage ist gut wenn ich mich an ein System anpasse Glaubenssätze übernehme aus meinem Elternhaus zum Beispiel oder auch aus der Gesellschaft, aus der Kultur in der ich aufwachse.

00:01:45: Meine Glaubenssätze wiederum auf meine Emotionen, meine Gefühle und dann auch auf meiner Handlung Einfluss nehmen.

00:01:51: Was bedeutet das denn wiederum für meine Identität wenn ich da etwas verändere?

00:01:56: Also ein sehr, sehr spannendes Thema.

00:02:00: Ja, dann erzähl doch mal aus deiner Erfahrung!

00:02:04: Ja, was ich da vielleicht noch anschließen kann ist dieses Thema soziale Rollen die wir einnehmen.

00:02:09: Die wir zu unserer Identität auch einfach dazu packen.

00:02:12: in der Psychologie ist das ein sehr weit verbreitetes... Ja, ich sag mal konstrukt.

00:02:17: Dass wir eben einfach verschiedene Rollen einnehmen das kann die Rolle der Mutter sein Das kann die rolle des Kindes sein ne?

00:02:22: Das ist die rollo der Der Unterstützerin für meinen Partner es isst Die rollo als partner in einer partnerschaft Es ist aber auch der unser beruf gehörter auch dazu welche.

00:02:33: welche rolle habe Ich denn in meinem beruf und wie definiere ich mich auch darüber?

00:02:38: Und Darüber kommen wir dann halt auch Als dass teilt unsere identität und oft entstehen dabei auch konflikte.

00:02:45: Ich bin auf der einen Seite, bin ich die Fröhliche.

00:02:47: Bin nicht die Lebensfrohe, die meine Freunde unterstützt, die total gesellig ist, die Total Spaß an Verbindung und Gespräch hat.

00:02:55: Und andererseits bin ich aber auch die, die einfach Phasen hat, wo ich da gar keinen Bock drauf habe!

00:02:59: Also wirklich gar kein Bock!

00:03:02: Dann ist es eben einfach mal eine andere ja-versette Rolle, die ich in dem Moment einnehmen darf.

00:03:08: Es ist dann auch einmal die Rolle derjenigen, die im Beruf richtig gut logisch Dinge hinterfragen kann.

00:03:15: Und es schließt sich alles nicht aus und wir dürfen, ich finde gerade im Bereich Identität, dürfen wir aufhören zu sagen das bin ich und dass bin ich nicht sondern zu sagen hey die Möglichkeiten habe ich und in der Situation finde ich finde ich das richtig geil und da fühle ich mich richtig gut und da möchte ich das zu einem Teil meiner Identität machen und in dem anderen Bereich aber vielleicht nicht weil's dafür für mich nicht passt.

00:03:38: und das heißt aber nicht, dass ich dann nicht insgesamt gesellig und empathisch bin Und da wirklich einen Weg finden, für sich zu sagen ich darf einfach sein wer ich bin.

00:03:50: Aber die Frage okay wie komme ich dahin?

00:03:51: Wer bin ich?

00:03:53: Die Frage ist ja auch du hast so von diesen Rollen gesprochen, die man einnimmt.

00:03:57: So die Rolle der Mutter, die Rolle de Partnerin, die rolle der Geschäftsfrau oder der Angestellten, Versorgerin und so weiter, es gibt ja unendlich viele Rollen die wir einnehmen.

00:04:11: Aber die Frage ist was ist denn im Kern all diesen Rollen gemeinsam wenn ich sie spiele?

00:04:17: Das bedeutet ganz häufig verlieren wir uns ein bisschen in den Rollen.

00:04:22: Wenn ich in der Rolle der Mutter bin, dann bin ich zu Hause so und muss aber ein Tafkuki sein wenn ich am Arbeitsplatz bin.

00:04:29: Und da bin ich ganz anders.

00:04:30: Da bin ich dann plötzlich überhaupt nicht mehr wie die Mutter zuhause.

00:04:34: oder aber ich nehme die Rolle des Tafkkukis vom Arbeitsplatz mit nach Hause und dann werden meine Kinder gedrillt statt der Zoo.

00:04:43: Das heißt was ist denn?

00:04:45: Ja wo ist denn diese?

00:04:47: Was haben denn Rollen eigentlich für eine Aufgabe?

00:04:50: Und ist es überhaupt sinnvoll, Rollen zu spielen oder ist es viel sinnvoller seine Identität.

00:04:57: Also das womit ich mich identifiziere zu durchleuchten und dann in diesen verschiedenen Facetten die Persona zu finden also die Rolle im Kern, die ich wahrhaftig spielen möchte die Rolle, die ich wahrhaftig einnehmen möchte und das darf sich ja auch immer wieder verändern.

00:05:18: Also wenn...wenn ich das so vergleiche vor dreißig Jahren als ich, oh Gott!

00:05:23: Das ist schon echt lange her.

00:05:26: Ja ungefähr.

00:05:27: Nein nicht ganz dreißige, fünfzwanzig, sagen wir mal so, fünf zwanzig Jahre.

00:05:32: Die ...die ich da im Geschäftsleben war.

00:05:34: Menschen, die mich von damals noch kennen, die sehen mich heute und sagen nur hast du dich so verändert?

00:05:39: Du bist nicht wieder zu erkennen, du bist ein völlig anderer Mensch.

00:05:42: Das heißt Ich bin von dem Taf Kuki zu jemandem völlig anderes geworden aus der Ansicht, weil ich einfach diese Rolle nicht mehr spiele.

00:05:51: Weil ich diese Geschäftsfrau nicht mehr Spiele.

00:05:54: und die Frage ist dann wenn ich heute wieder in dieses Geschäftsleben zurückkehren würde würde ich die Rolle genauso spielen?

00:06:00: Die Antwort ist absolut nein!

00:06:03: Weil ich in meiner Identität, in meine Identifizierung mit mir selber viel, viel sicherer bin.

00:06:11: Weil ich ganz genau weiß, ich bin so wie ich bin und ich muss meine Masken nicht wechseln ob ich zu Hause bin, ob ich im Business bin, Ob ich mit einem Geschäftsmann rede, ob Ich mit einer Einzelperson rede, Ob sich ein Seminar gebe.

00:06:27: Man kriegt mich so, wie ich Bin Und ich muss auch meine Schwächen nicht mehr verstecken.

00:06:32: Wenn ich sage, ich bin jetzt gerade verwirrt, dann bin ich grad verwirrt.

00:06:35: Egal ob ich jetzt mit jemandem arbeite, mit Freunden spreche oder sonst irgendetwas... Oder ich bin vergesslich und dann sag' ich ja, Ich bin vergessen und das habe ich grade vergessen!

00:06:44: Da muss sich da nicht so tun als wenn das nicht Teil von mir wäre.

00:06:47: Das heißt die große Frage ist denn auch wie viel hat Identität eigentlich mit Mut zu tun?

00:06:54: Nämlich mit dem Mut sich so zu zeigen, wie man sich gerade zeigen will und nicht, wie es eine Rolle verlangt.

00:07:03: Und was passiert wenn ich diesen Mut habe?

00:07:06: Am Arbeitsplatz dann plötzlich sage ich bin gerade verwirrt oder ich bin ganz weich oder das was ihr hier gerade macht ist für mich viel zu hart oder ihr folgt grad einer Logik.

00:07:18: da kann ich nicht mitkommen.

00:07:19: Ich hab die Lösung längst.

00:07:20: also ich warte dann bis ihr mir Bescheid gebt bis ihr die Lösung haben wollt bis dann setze ich mich hin und trink Kaffee.

00:07:27: Aber ich verschwende jetzt meine Zeit nicht in die falsche Richtung zu laufen.

00:07:31: Also was passiert, wenn ich beginne?

00:07:33: Zu meiner eigenen Wahrheit zu stehen?

00:07:36: hat das auch etwas mit Identität zu tun.

00:07:40: Ja auf jeden Fall!

00:07:41: Das finde ich ein mega mega spannenden Punkt weil ich mich da sehr sehr wiederfinden kann.

00:07:47: Weil ich früher habe ich dass ich ehrgeizig bin zu meiner Identität gemacht.

00:07:54: Und das sage ich so bewusst, weil heute weiß ich tatsächlich es eigentlich nicht sind.

00:07:58: Ich habe in der Schule war ich sehr, sehr ehrgeizig.

00:08:00: Das heißt für mich war immer der Anspruch okay komm' ich hab die Möglichkeiten.

00:08:04: Also mache jetzt hier auch richtig was draus und zwar ist hier jetzt also Die eins null ist dass was das bestmögliche ist.

00:08:10: also ist das mein Ziel.

00:08:12: So drunter ging nicht und wenn dann irgendwas drunter war Dann war auch immer gleich so okay passt nicht und das war wirklich dieser dieser ehr geitz Okay?

00:08:19: Ich muss jetzt Auch um meine Ehre geizen ein Stück weit, das steckt da dann auch drin.

00:08:25: Dass ich halt wirklich gesagt habe okay, ich definiere mich darüber dass ich gute Noten habe So und dann bin ich mit meiner Null Acht Eins Null was auch immer aus dem Abi rausgegangen Und hab festgestellt ja cool jetzt habe Ich hier noch ein paar Preise bekommen weil gleichzeitig sozial engagiert war ich auch noch cool Jetzt habe ich es geschafft Aber das bin ja gar nicht ich.

00:08:44: Also ich bin aus der Schule raus und ich hatte so richtig Das Problem das ich gemerkt habe.

00:08:49: Wer bin ich denn jetzt?

00:08:51: Wenn ich nicht mehr diesen Rahmen habe, wo ich diese Rolle spielen kann.

00:08:54: Die der ehrgeizigen, gleichzeitig die der sozialen... ...die die irgendwie alles macht und kann und halt funktioniert,... ...wenn ich den Rahmen nicht mehr habe, der das vordert,... ...dann hab' ich ein richtiges Problem!

00:09:05: Und dann hab', ich gesagt okay Moment mal jetzt muss ich mal hinschauen!

00:09:08: Weil wenn das wirklich meine Identität wäre.... Dann wär' ich ja vollkommen fein damit.

00:09:12: Scheiß egal ob ich einen Rahmen hab in dem ich das ausleben kann oder nicht.

00:09:16: So.

00:09:17: Ja aber es ist so.

00:09:20: Was ist denn, wenn ich mich jetzt so frage?

00:09:22: Wenn ich meine Identität angucke und die Masken hinter denen ich meine identität versteckt habe.

00:09:30: Ich hab irgendwann festgestellt dass der Grund warum ich das gemacht habe war einfach ein tief in mir sitzener Schmerz.

00:09:36: Das war dieses ich muss einen Weg finden um irgendwie dazu zu gehören Um mir meinen Platz in der Gesellschaft zu erkämpfen um mir die Vorteile zu erschaffen zugehörig fühlen lassen, weil wenn ich die Beste bin und abliefer dann werde ich bewundert.

00:09:56: Wenn ich bewundert werde, dann habe ich Kontakt Und ich hab irgendwann festgestellt Ich habe das gemacht und habe mir keine Fehler erlaubt.

00:10:03: Also ich habe mich auch wirklich wirklich krass gängelt und gedrängt immer die beste zu sein Und ich habe mir auch im Geschäftsleben keine Fehler erlaubt.

00:10:13: Das heißt, man konnte mich vierundzwanzig mal sieben, dreihundertfünfzig Tage im Jahr anrufen und ich bin ans Telefon gegangen und hab Probleme gelöst.

00:10:20: Ich war allzeit bereit!

00:10:22: Und das hat auch als Tierheil-Praktikerin ganz lange gedauert bis ich gesagt habe mein Wochenende gehört mir... ...und ich mache das nicht mehr.

00:10:29: Und bis ich Rahmen und Regeln festgelegt habe um mich ständig zu überfordern und auszupauern, bei dem Versuch dieses Lob dafür zu bekommen.

00:10:39: Oh du bist immer für mich da!

00:10:42: Und irgendwann habe ich festgestellt ja... Ich bin aber für mich nicht da wenn ich für dich da bin.

00:10:47: und die Frage ist wie viel bin ich für Dich da ohne für mich dazu sein?

00:10:52: Und ich hab dann gemerkt es ist eine Schmerzvermeidung das isst eine schmerz vermeidung und angst.

00:10:58: Ich habe lange, lange Zeit unter dem Imposter-Syndrom gelitten.

00:11:02: Immer hundertzwanzig Prozent geben und mir gleichzeitig sagen ich gebe nur sechzig.

00:11:06: Die anderen sind viel, viel besser.

00:11:07: Es war immer noch nicht gut genug.

00:11:09: Ich muss mich immer noch ein Stück weiter pushen.

00:11:12: Ich muß immer noch was Neues lernen!

00:11:17: Und das spannende, sich begleite heutzutage viele Frauen auch in meinem Alter immer noch.

00:11:22: Die auch unter dem Imposter-Syndrom leiden bzw dieses Gefühl haben ich bin nicht gut genug.

00:11:29: Heilerinnen die wirklich Lebenserfahrungen haben Ausbildungen bis zum Anschlag und trotzdem nicht in die Sichtbarkeit gehen wollen zum Beispiel oder Menschen, die sagen es ist egal wo ich arbeite.

00:11:42: Ich mache die Überstunden, ich mach die Fortbildung noch und nöcher Und ich akzeptiere das dass ich ein Drittel weniger bekomme als meine männlichen Kollegen oder so der Klassiker oder Also es gibt so viele so viele Facetten von Der also der so viele Identitätsfacetten Die man so durchleuchten kann dass man sich, glaube ich auch richtig daran abarbeiten kann.

00:12:11: Aber am Ende des Tages frage ich mich dann auf worum geht es bei Identität eigentlich wirklich?

00:12:16: Also was ist es wenn ich all diese äußeren Facetten mal ablege, alle dieser Erwartungen die mir selber gegenüber habe um Teil dieser Gesellschaft zu sein, um zugehörig zu sein und meine Identität in dieser Gesellschaft leben zu können?

00:12:32: Und was passiert, wenn ich sage, Ich nehme den Platz ein, Den Schöpfungen für mich vorgesehen hat?

00:12:39: Die Maja sagen Deinen Donn folge Deinem Donn.

00:12:42: Lange du deinem Don nicht folgst und Nicht auf dem Weg dahin durch deine Schatten gehst und all diese Tiefen Durchforsten ist Solange kommst Du auch nicht in einen Bereich der Fülle und des Angebundenseins, des Dazugehörens und All das, wohin Du suchst und strebst.

00:13:01: Und dann ist die Frage, was ist an der Identität, die wir uns selber geben oder die uns im Außen gegeben wird?

00:13:09: Oder die wir suchen.

00:13:11: Was es daran eigentlich wirklich war?

00:13:14: also braucht man das überhaupt?

00:13:16: Oder geht es vielmehr darum sich selber zu erkennen, sich selber zur Erforschen und zu sagen wow!

00:13:25: Das, was das Label, die Identität ich mir geben könnte, ist die der Hochsensiblen.

00:13:31: Und dann könnte ich sagen, ah jetzt bin ich eine Hochsensible und das bedeutet Das kann nicht.

00:13:36: Und dies kann ich nicht und das kann Ich nicht und hier muss sich vermeiden.

00:13:39: und dies dass und jenes.

00:13:40: oder ich kann sagen Ja hochsensibilität ist nicht meine Identität Sondern es ist einfach ne Gabe die ich habe und ich mach das Beste draus und bin gespannt was jetzt so passiert.

00:13:50: und Dann gehe ich mal in so eine menschenmenge rein und merke so schwab und denke so Geil!

00:13:57: Nach zehn Minuten kann ich schon nicht mehr zuhören, wenn jemand mit mir spricht.

00:14:00: Ist das spannend?

00:14:02: Ich lasse mich mal in diesem Rausch dieser Menschenbänge einfach mal mittreiben und sage meinen Freunden Bescheid Leute, wenn ihr jetzt abschaltet macht euch nichts draus, ich kann euch nicht mehr folgen.

00:14:12: So was ihr mir erzählen wollt erzählt mir das hinterher, wenn wir aus diesen Menschenmengen wieder raus sind.

00:14:17: Oder ich kann sagen, ich bin hoch sensibel.

00:14:19: Ich kann nicht ins Restaurant gehen weil da sind Räusche, Geräusche und ich kriege die Gespräche am Nebentisch mit und das überfordert mich.

00:14:25: und wenn dann mein Gegenüber noch mit mir geht, dann ist es aus oder ich gehe in dieses Restaurant und sage wow dass ich nehme das wie so ein lautes Meeresrauschen war Und ich genieße das total und sage mal im Gegenüber Wenn mein Blick gleich glasig wird und ich abschalte macht ihr nichts draus.

00:14:41: Es ist nicht persönlich aber es kann sein dass du mit dir selber essen gehst Wenn wir das jetzt machen.

00:14:47: Oder wenn du dich eine halbe Stunde oder eine Stunde mit mir unterhalten willst, lass uns ein Restaurant suchen was leise ist.

00:14:55: Das kann ich machen.

00:14:57: Ich kann mich sozusagen diese Identität leben und in die Schuhe reinschlüpfen.

00:15:02: Und dann habe ich die Möglichkeit diese Identitätsprobleme zu haben oder sie mit Leichtigkeit zu erleben.

00:15:09: Sie mit Humor zu tragen und zu sagen okay... Es gibt Situationen, wenn ich so loslege und gerade wenn ich Forschungsberichte gelesen habe oder ich beschäftige mich immer auf vielmehr Quanten Physik und lese viele Bücher usw.

00:15:23: Und wenn ich dann einen Nerdmoment habe und es aus mir rausspudelt und ich sehe da mein Gegner übersitzt und sagt...

00:15:34: Ja?

00:15:35: dann weiß ich okay, das ist okay.

00:15:37: Das darf mein Gegenüber jetzt gerade in der Identität verstehen und es ist

00:15:40: okay.".

00:15:41: Dann lasse ich das!

00:15:42: Und da sage ich auch sorry, ich bin schon wieder so... Mein Gehirn galoppiert schon wieder voraus.

00:15:48: oder also ich kann das mit Humor nehmen?

00:15:51: Ich kann mich dafür falsch machen.

00:15:52: Also welche Aufgabe hat Identität eigentlich?

00:15:56: Also es ist ein Hinweis, eine Einladung.

00:15:59: Ja, ja.

00:16:00: Ich

00:16:00: finde es ist eine totale Einladung und gerade dieses Thema Label was du angesprochen hast find ich super spannend weil wir ja immer suchen.

00:16:07: Wir suchen danach wer bin ich?

00:16:10: Und dann suchen wir nach Worten und Labeln die passen Wie hoch Sensibilität wie Hochintelligenz Was weiß ich, wie viele Labels da draußen gibt?

00:16:19: Wie die erfolgreiche Geschäftsbrauch.

00:16:22: Und das hat gleichermaßen Potenzial aber auch eine gewisse Gefahr, wie du es jetzt schon gesagt hast.

00:16:27: Es hat das Potential zu sagen, cool!

00:16:30: Ich kann jetzt erkunden ob dieses Label für mich passt und lerne dabei ganz viel über mich selbst.

00:16:36: Das finde ich total positiv.

00:16:37: In dem Moment finde ich so ein Label als ein Geschenk und Hilfe auf diesem Weg seine Identität auch ein Stück weit für sich zu ergründen und anzunehmen, weil dann ist das einfach der Spiegel den wir brauchen.

00:16:51: Weil wir brauchen einen gewissen Spiegel im Außen teilweise um uns selbst zu erkennen in manchen Bereichen.

00:16:57: Und gleichzeitig kann ich aber auch hingehen und sagen so Ich habe jetzt dieses Label die bin ich jetzt und kann mich dann für alles fertig machen wo ich dieses Labeln nicht zu hundert Prozent erfülle und Dann haben wir richtigen Probleme mit uns, ne?

00:17:07: Weil dann ist es diese...ich bin die erfolgreiche Geschäftsfrau und dann hab' ich mal einen Tag wo was richtig den Bach runtergegangen ist So richtig, wo halt einfach ein Projekt zehn Verkettungen miteinander ist.

00:17:18: Es ist richtig am Arsch und ich steh da und sag boah fuck ey!

00:17:20: Wie sind wir eigentlich hier hingekommen?

00:17:23: Und was kann ich jetzt noch?

00:17:25: Dann geht diese ganze Identität den Bach runter.

00:17:27: Da haben ganz viele Leute ein richtiges Problem mit wenn die sich ihre Identität über solche Labels definieren.

00:17:34: Ja oder auch wenn ich eine Geschäftsfrau bin dann kann ich plötzlich mit Tieren quatschen oder ich sehe die verstaubende Großmutter neben meinem Bett stehen.

00:17:42: Was macht das dann mit mir?

00:17:43: Das passt nicht mehr zu der erfolgreichen Geschäftsfrau.

00:17:46: Oder ich merke, ich habe eine ganz stark spirituelle Seite die rausbrechen möchte und leben möchte, die vielleicht sogar ins Business einfließen will.

00:17:55: aber ich weiß überhaupt nicht wie weil ich die Taffe bin, weil ich Entscheidungen treffe oder in einem Bereich unterwegs bin und arbeite an dem in dem Spiritualität so gar nichts zu suchen hat.

00:18:06: vermeintlich Meines Erachtens gehört es in alles hinein.

00:18:10: Ohne Spiritualität können wir nicht wirklich langfristig dauerhaft erfolgreich sein, aber gleichzeitig gibt es natürlich auch so Umgebungen... Da ist das nicht gut!

00:18:24: Wenn ich jetzt unter Keine Ahnung.

00:18:27: Ich bin Anwältin oder so, es ist da sinnvoll dass ich den Leuten erzähle.

00:18:30: Ich kann mit meiner Großmutter quatschen die vor drei Jahren gestorben ist wahrscheinlich eher nicht so.

00:18:35: Das hat im Gerichtssaal vielleicht auch nicht so viel zu suchen wenn ich da als Richterin sitze und denke so wow!

00:18:41: Ich kann sehen was sie verbrochen haben weil ich's in ihrer Aura sehe.

00:18:46: darauf kann ich keinen Richterspruch fällen.

00:18:49: Ich hab's in deine Aura gesehen.

00:18:51: jetzt bist du auf drei Jahre verknackt.

00:18:53: das geht natürlich nicht.

00:18:54: das heißt Das ist ja auch eine interessante Herausforderung, eine Challenge rauszufinden.

00:19:04: Und da sind wir wieder bei Talenten und Gaben, Wahrnehmungen etc.

00:19:11: integrieren in diese Identität, die ich mir selber gegeben habe.

00:19:16: Und das ist sehr, sehr spannend!

00:19:18: Ich hab tatsächlich mal eine Richterin begleitet, die die Fähigkeit hatte Verstorbene zu sehen und sie gesagt hat, dass ... Das kann ich keinem sagen.

00:19:29: Die sperren nicht ein?

00:19:30: Das geht nicht.

00:19:31: Es gibt viele, viele Menschen Wir nennen es außergewöhnliche Fähigkeiten haben, aber sie sind nicht außergewönlich.

00:19:40: Sie sind normal.

00:19:40: Das ist eigentlich Teil unseres Erbes.

00:19:42: Es ist vollkommen normal dass wir Wahrnehmungen haben die wir mit unseren fünf Sinnen erst mal nicht erklären können.

00:19:51: Es gibt auch da gibt es viel Forschung zu und es gibt auch dieses dieser Aspekt das wir sagen ja man muss als Heiler geboren sein, stimmt so nicht?

00:19:59: Da gibt es Forschungszu, die belegen Jeder, wirklich jeder.

00:20:06: Ohne Vorwissen ohne Vorerfahrung, ohne jemals überhaupt mit Spiritualität in irgendeiner Form Kontakt gehabt zu haben In einem richtigen Setting unter der richtigen Anleitung Heilung in einem kranken Menschen erzeugen kann.

00:20:21: das ist spannend da gibt es Forschung zu und Es ist so die Frage wenn ich mich damit identifiziere jemand zu sein etwas zu sein dann nagel ich mich ja fest auf eine Rolle oder Rollen, die ich einnehme.

00:20:37: Und was passiert wenn wir so diese Grenzen der Identität einfach mal aufheben?

00:20:42: Wenn mir sagen... So wie die Kinder, die sich noch sagen, Ich kann alles werden, was ich will!

00:20:47: Die Mütter und Väter, wenn sie sagen du das hast, die ganze Welt liegt dir zu Füßen.

00:20:53: Du kannst machen, was du willst, werden was du willst, sein was du wilst.

00:20:58: So im Coaching gibt es ja immer so den Tipp ne, Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würdest du machen?

00:21:08: Und viele sagen dann plötzlich etwas völlig anderes.

00:21:11: Gärtnern mit Tieren Was machen?

00:21:14: aber?

00:21:15: und dann kommt sofort aber das geht ja nicht weil So.

00:21:19: das heißt da sind wir schon wieder in der Identität dessen ich muss Mutter sein Ehefrau sein dies dass und jenes.

00:21:26: wenn man das dann weiter hinter fragt und sagt naja Aber bist Du verheiratet?

00:21:30: Ja verdient dein Mann gut?

00:21:33: Und dann sage ich, naja aber was wäre denn wenn du dir ihm das mal zumutest?

00:21:37: Dass er dich wirklich voll versorgt?

00:21:38: und die Familie.

00:21:39: Das geht da nicht nein!

00:21:41: Da ist also die Identität.

00:21:42: Ich muss mich in Sicherheit halten.

00:21:44: Ich kann mich nicht hundertprozentig darauf verlassen dass er es immer macht oder ich kann ihm das nicht zumuten.

00:21:50: Na das geht nicht.

00:21:51: Oder ich will mich nicht abhängig machen oder oder Es gibt immer ein Wenn und immer ein.

00:21:55: Aber Die Frage ist dann so okay wenn wir wirklich mal tief eintauchen Und uns selber fragen, also wenn du dich jetzt gerade, wenn du grade zuhörst und dich selber fragst Was ist es eigentlich was ich wirklich will?

00:22:10: Also wie viel hat deine Identität auch mit deinen Willen zu tun.

00:22:14: Was ist das was ich will?

00:22:17: So was ist es wo ich hin will und welche Identität brauche ich dafür?

00:22:23: Es gibt ja diesen schönen Spruch fake it till you make it.

00:22:27: Das heißt und das funktioniert auch nicht für alle.

00:22:32: Ich erklär dir auch gleich, warum.

00:22:33: Aber für viele funktioniert das Fake-Itill you make it!

00:22:36: Ich stelle mir vor wie es ist X Y Z zu sein und dann spiele ich das jeden einzelnen Tag, jeden Tag Und für einige funktioniert das wunderbar die kreieren sich ihr Traumleben dadurch und für andere nicht.

00:22:50: Dann denken die bei denen's nicht funktioniert mit mir stimmt irgendwas nicht und dann wird eine Identität kreiert Die da sagt ich habe es nicht verdient Bei mir klappt es nicht bei mir fehlt irgendwas, Schöpfung mag mich nicht.

00:23:04: Also irgendwas habe ich wahrscheinlich, bin ich irgendwie keine Ahnung die Brut des Teufels oder so?

00:23:09: Bei mir funktioniert es nicht, verstehe es nicht!

00:23:12: So.

00:23:13: und wenn man jetzt aber weiß da kommen dann auch wieder die Neurowissenschaften dazu, die sagen Wenn etwas belegt ist negativ belegt in irgendeiner Form zum Beispiel irgendjemand hat den Glaubenssatz reingegeben wenn du das machst passiert bla bla bla.

00:23:31: Wenn dann noch weitere Beispiele dazu kommen aus den Medien, Reiche sind keine Ahnung alle Reichen sind irgendwie Scharlatane.

00:23:40: oder wer reich ist zockt die Armen ab.

00:23:43: oder wenn du aus der Gosse kommst wirst du das Licht des Goldenen Löffel nie in der Hand halten und so weiter und sofort.

00:23:51: also all das was dein Gehirn in dem Moment verknüpft mit deinem Ziel.

00:23:57: Oder du bist als Kind unterbrochen worden beim Spielen.

00:24:00: Du warst gerade so richtig schön, du warst grad voll Prinzessin!

00:24:04: Und dann ist irgendwas Dramatisches passiert.

00:24:07: oder du hast Ärger bekommen... ...oder es gab irgendetwas und du hast einen Hinternfall gekriegt weil Fati grade betrunken nach Hause gekommen ist oder egal was passiert ist.

00:24:16: aber dein Gehirn besetzt das was du so sehr möchtest mit irgend etwas Negativen Und schon funktioniert der ganze Schmuck nicht mehr, der da draußen in der Szene so verbreitet wird.

00:24:27: Du musst nur dies und dann passiert

00:24:29: das.".

00:24:30: Das hängt auch mit Identität zusammen zu tun.

00:24:36: Die Frage ist dann unter Spannende es halt – weil da wo's klappt, ist ja super fluffig!

00:24:41: Aber da wo es nicht klappt?

00:24:42: Woran hängt

00:24:43: das?!

00:24:44: Da spielt die Identität immer auch eine riesige Rolle und die wiederum hängt damit zusammen wie das Gehirn programmiert ist.

00:24:52: Das Gehirn ist wie ein Computer, das ist reine Programmsprache.

00:24:55: Und gleichzeitig... Auch da gibt es spannende Forschung zu inzwischen.

00:25:01: Da gibt es tatsächlich Forscher die die These aufgestellt haben, dass nicht das Gehirndenkt, sondern es ist nicht das gehörendes Denk, die finde ich sehr spannend, sondern das Gehören greift auf einen Nullpunktfeld zu, also ein Nullpunktfeld, indem alle Informationen gespeichert sind und holt sich die Information aus diesem Nullpunktfeld.

00:25:24: Und das bedeutet, dass unsere Gehirne wie Antennen funktionieren und wenn die auf ein bestimmtes Programm ausgerichtet sind, stell dir vor du bist irgendwie der deutsche Rundfunk dann wirst du nicht Shanghai News Broadcasten, sondern du bist der Deutsche Rundfunk.

00:25:40: Gibt es eben nur deutsche Rundfunke?

00:25:41: Und die Forscher gehen davon aus und das steckt noch so ein bisschen in den Kinderschuhen, dass sie Denkleistung nicht eigentlich im Gehörn stattfindet, sondern dass das Gehören wie eine Empfangsantenne ist, die Informationen aus dem Nullpunktfeld empfängt.

00:26:00: Das bedeutet wenn Du Deiner Antenne immer nur auf Deutschland Radio ausrichtest dann kriegst Du auch nur Deutschland Radio!

00:26:06: Und da kommt dann die spannende Frage rein, wie kann ich meine Antenne anders richten?

00:26:10: Weil ich versuche ja, ich sage so okay.

00:26:12: Deutschlandradio habe ich jetzt genug!

00:26:13: Ich möchte jetzt Radio Shanghai hören und dann sagt aber etwas... Ja du sprichst kein chinesisch vergiss es Radio Shanghai das ist ja ne Mandarin was da gesprochen wird, nee, lasse es lieber Dann kommen alle, alles Mögliche kommt dann irgendwie ins Feld.

00:26:29: Das hat geht nicht!

00:26:30: Du kannst keine Chinesisch... das kriegst du nie hin.

00:26:33: Das ist viel zu schwer und die Buchstaben oder musst du dich hinsetzen lernen.

00:26:37: also bleibst du beim Deutschlandradio Und das Gehirn funktioniert genauso.

00:26:41: Das heißt es gibt Glaubenssätze in dir, Paradigmen in dir Gefühle in dir Muster Blockaden die angelegt sind damit du in dieser Identität bleibest damit du genau da bleibst.

00:26:55: Und das kann manchmal so versteckte kleine fiese Dinger sein, dass wenn ich Menschen durchleuchte mit denen ich arbeite zum Beispiel genau zu diesem Thema, die können so kleine versteckten blöde Dinger sind, dass du jahrelang die Identität lebst – Ich bin Fobikerin und ich kann nicht in öffentlichen Plätzen gehen oder essen gehen usw.

00:27:17: Und dann ist dieses eine kleine Scheißpuzzleteil, ne?

00:27:21: Zwanzig Jahre lang an diesem Phobien gearbeitet.

00:27:23: Nix passiert!

00:27:24: Weil dieses eine Kleine Scheiß-Puzzleteil übersehen wurde und dieses Puzzletei braucht es aber damit die Antenne sich ausrichtet und Radio Shanghai aufempfangen stellt so dass das Gehirn sagen kann okay cool Radio Shanghai alles klar macht erst mal noch keinen Sinn.

00:27:39: ich lerne jetzt machinesisch geil Da wiederum an der Forschung auch sehr, sehr spannend.

00:27:49: Dass wir immer neue Möglichkeiten bekommen mit genau diesen Geschichten zu arbeiten und zu gucken.

00:27:55: okay wo hängt es eigentlich?

00:27:58: Wo identifiziere ich mich zum Beispiel mit dem Opfer?

00:28:02: Wir haben unglaublich viele Frauen gerade Frauen auch die in einer Opferidentität stecken sich immer wieder mit dieser Identität durchs Leben bewegen und natürlich dann Erfahrungen sammeln, die diese Opferidentität bestätigen.

00:28:17: Zum Beispiel oder ich muss dienen so dieses dienende.

00:28:22: Ich muss mich aufopfern alles geben für alle nicht nur die Kinder sondern auch den Mann und die Freunde und die Familie und die Nachbarn Und auch Möglichkeit ob Menschen die gar nicht kenne.

00:28:34: So also die Frage ist ja was steht uns alles zur Verfügung, um Identität zu verändern.

00:28:44: Und ich finde da steht uns super, super viel zur Verfügung wenn wir sagen Wir öffnen unseren Blickwinkel Wenn wir nicht sagen so und jetzt schaue ich mir die Psychologie an Die sich dann mit der Psychoanalytik damit beschäftigt okay woher kommt denn jetzt dieser Glaubenssatz?

00:28:59: Warum bist du jetzt Opfer als gehen wir mal in deine Kindheit rein und gucken uns an was da alles ist.

00:29:03: das ist super wichtig weil Ich finde immer, es passiert viel in diesem Leben was dann mit rein spielt und das darf man aufräumen.

00:29:11: Und gleichzeitig habe ich selbst die Erfahrung gemacht dass da halt irgendwann Schluss ist.

00:29:17: Irgendwann komme ich nicht mehr weiter, irgendwann sage ich ey cool also ich weiß jetzt ich hab das das Problem aber ich weiß auch warum mich das hat und ich weiß wozu das führt.

00:29:26: Aber was mache ich denn jetzt?

00:29:27: Und dann finde ich es halt super spannend, wenn man sagt jetzt öffne ich mal meinen Blick auch für die Spiritualität und gucke mir mal an was ich da vielleicht von meinem Ahnen mitbekommen habe.

00:29:37: Gerade bei den Frauen.

00:29:39: Dieses Thema dienen, dieses Thema wir dürfen uns nicht hierhin stellen wie wir es jetzt gerade tun und unsere Meinung sagen Und hier richtig geil sichtbar werden sondern ist halt dieses ne bloß nicht.

00:29:49: das ist gefährlich.

00:29:49: Das ist nicht eine Rolle das darfst du nicht.

00:29:52: stelle dich in haushalt stell dich an die köche da ist dein platz und Es hängt bei vielen drin dass hängt sehr sehr tief drin.

00:29:58: oder heißt wir haben einmal den Einfluss von unseren ahnen die uns da auch einfach die Päckchen mitgeben.

00:30:04: Und wir haben aber auch ein Stück weit das, was wir auf einer seelischen Ebene mitbringen und was die Seele schon erlebt hat.

00:30:10: Auch dann in diesem Leben wieder hochkommen darf und soll, damit wir es uns überhaupt mal erst anschauen können.

00:30:18: Ich finde David Identität richtig spannend!

00:30:22: Es ist tatsächlich wenn man alle Facetten mit rein nimmt wirklich alle Blickwinkel kennt und Erfahrung damit hat... dann biete ich auch nicht die Lösungen nach Schema F an.

00:30:34: Dann mache ich nicht nur Familienaufstellen oder nur das Gespräch, oder innere Kinderarbeit, dies ist das und jenes, sondern dann kann ich wirklich hingucken und wenn mein eigener Erfahrungsschatz noch dazu kommt – und ich das schon gelöst habe -, dann kann Ich tatsächlich Lösungen anbieten!

00:30:51: Und das Spannende ist es ist die Vielfältigkeit aus meiner Erfahrung, als Begleitung für Menschen fehlt.

00:31:01: Es gibt wie in der Schule, es gibt diesen einen Lösungsweg.

00:31:04: ich weiß noch dass ich in der Mathe... Ich habe ganz häufig schlechte Arbeiten geschrieben weil ich den Lösungs Weg ausgelassen hab und entweder die Antwort hingeschrieben habe oder mir auf dem Wege halbe Lösung.

00:31:19: dann hatte ich die Antwort und habt hierhin geschrieben oder ich habe mal anderen Lösungs weg vorgeschlagen und das war immer falsch.

00:31:25: also du darfst dich nur innerhalb dieser Norm bewegen Und so ist ja die Identität ausgerichtet auch.

00:31:32: Also ich hatte am Anfang riesige Probleme damit, meine spirituelle Seite und das Channeling – ich arbeite hier auch stark medial angebunden – das überhaupt zuzugeben!

00:31:43: Weil ich als Diplompsychologin kann sie das nicht machen?

00:31:47: Das geht nicht.

00:31:48: Das darfst du nicht machen.

00:31:49: Da kannst du diese Fade nicht verlassen.

00:31:53: Wir kriegen ja viele Trends aus den USA, die uns immer so zehn Jahre voraus sind.

00:31:59: Inzwischen kommt so der Trend der spirituellen Psychologie rübergeschwabt und aus den USA kam dann auch irgendwann der Trend dass Psychotherapeuten tatsächlich mal über was Persönliches sprechen dürfen.

00:32:15: dass man nicht auf so einer Abstandsebene bleibt, sondern die haben irgendwann geschnallt in Amerika.

00:32:21: Dass wir Verbindung brauchen und dass wir diese Verbindung auch herstellen dürfen und ich am Erfahrungsschatz den mein Therapeut oder meine Therapeuten aus dem eigenen Leben mitbringt, auch wachsen darf!

00:32:35: Ich hatte mal einen Kollegen, der hat gesagt ich bin Psychotherapeut geworden weil ich meinem Vater eins auswischen wollte.

00:32:41: Der war hochgradiger Narziss und hat mich fertig gemacht in meinem Leben klein gehalten und seine Mutter war Buchhalterin und dann hat er seiner Mama immer die Abrechnung gegeben als sie Buchhaltung machen lassen.

00:32:53: nur damit sein Vater sieht dass er mehr mehr Umsatz macht im Monat als sein Vater.

00:32:58: Und dann hat er gesagt, in den ersten Monaten, den ich mehr gemacht habe als er, hab' ich gefeiert!

00:33:03: Als ich dann soweit war, dass ich in zwei Monaten fast mehr gemacht hatte als er im Jahr, das habe ich noch mehr gefeuert und ich liebe das!

00:33:12: Ich hab' es geliebt meiner Mutter die Buchhaltung zu geben damit sie dies

00:33:15: macht.".

00:33:16: Und der sagt, am Anfang war das meine größte Motivation um Psychotherapeut zu werden.

00:33:21: Der wollte die Welt nicht retten.

00:33:22: Er wollte seinen Vater eins auswischen.

00:33:26: Auch stark?

00:33:27: Ich bin nicht auch stark.

00:33:28: Aber da gehe ich total mit.

00:33:30: und gerade aus meiner eigenen Erfahrung, weil ich da ... Weil ich eben auch medial begabt bin und sehr hellspürig und hellwissend bin.

00:33:37: Das heißt, ich sitze vor den Menschen und die erzählen mir was und ich denke mir okay?

00:33:41: Aus psychologischer Sicht kann ich das jetzt so und so erklären aber eigentlich steckt da etwas viel tieferes dahinter.

00:33:47: Und ich habe dann auch die Erfahrung gemacht wenn ich das über meine eigene Erfahrungen oft kommuniziere kriege ich eine ganz andere Verbindung zu den Menschen Ja.

00:33:55: Weil wenn ich vor denen sitze und sage, ja du hast jetzt das und das Problem weil du im Mittelalter deine Seele irgendwann mal die Erfahrung gemacht hat dass sie dafür verbrannt wurde dann sitzen die vor mir und sagen, äh äh

00:34:06: ne

00:34:07: geh gar nicht mit.

00:34:08: Wenn ich sag hey guck mal ich hatte immer dieses Gefühl, dass da was ist und ich hatte dann eine richtige Angst und ich konnte die nicht zuordnen.

00:34:16: Und ich habe dann festgestellt ah moment mal Das könnte daran liegen.

00:34:22: Ich konnte lange meine Wappen nicht aussprechen, was ich bin und kann.

00:34:27: Und hab festgestellt, das war halt mal richtig gefährlich.

00:34:30: Das war mal richtig, richtig fucking gefährlich, das zu machen.

00:34:33: Dann habe ich das gelöst weil es sich lösen lässt und dann ist das plötzlich befreiend!

00:34:39: Wenn ich diese Erfahrung nicht geteilt hätte, dann könnte ich mich überhaupt nicht mit den Menschen verbinden.

00:34:43: Weil so sagen die dann am Moment mal ja das kenne ich und am Moment da springt gerade was in mir an.

00:34:49: Da sagt was Ja!

00:34:50: Das ist es.

00:34:52: Und dann öffnen sich Kanäle Anstatt dass wir halt einfach von vornherein im Verstand sagen, der kann gar nicht sein gefährlich stopp.

00:34:59: Also ich finde diese Verbindung unglaublich wichtig.

00:35:01: und da eben auch die Verbindung über die Identität.

00:35:04: Das heißt, okay wer bin ich denn?

00:35:06: Und nur weil ich heute keine ganz klare Antwort darauf habe oder nur weil heute meine Antwort eine andere ist als vielleicht in fünf Wochen heisst das nicht dass ich nicht weiß wer ich bin sondern das darf sich entwickeln und ich darf es ergründen und das ist der Weg.

00:35:20: also Identität ist für mich kein festes Konstrukt Das finde ich ganz, ganz wichtig.

00:35:27: Ich muss nicht sagen das sind meine Stärken und Schwächen und das bin ich jetzt sondern ich darf wirklich gucken hey was ist da alles?

00:35:34: Und auch wer will ich sein?

00:35:35: Dann darf ich mal ausprobieren wie es ist Tierkommunikatorin zu sein!

00:35:40: Ich find's mega geil.

00:35:42: also ich merke ich kann da richtig geil etwas mit bewegen.

00:35:44: ich hab dann halt einen Spaß dran.

00:35:45: richtig cool mach' ich!

00:35:47: Ich habe auch schon Dinge gemacht.

00:35:49: ich habe auf dem Festival an einer Bar gearbeitet Hab gesagt, ah ja cool.

00:35:54: Lass mal eine Erfahrung machen!

00:35:55: Ich bin jetzt hier Barkeeperin.

00:35:57: Ich hab da gesagt okay das und das finde ich cool mit Menschen arbeiten im Team Arbeiten find' ich cool.

00:36:02: aber so das ganze drumherum Alkohol

00:36:04: usw.,

00:36:05: die Menschen machen sich kaputt... Das bin ich nicht.

00:36:07: Und wenn wir uns erlauben auszuprobieren einfach auszuprobieren und zu sagen ich probier das jetzt mal?

00:36:14: Mal gucken wie gut es zu mir passt.

00:36:16: und ich kann nur wissen wenn ich's gemacht habe dass passt das nicht.

00:36:20: Und dann komme ich ein Stückchen näher zu mir selber.

00:36:22: Die Erfahrung habe ich gemacht, dass mir das auf diesem Weg hin zur Definition, die nie abgeschlossen ist von der Identität ganz viel geholfen

00:36:30: hat.

00:36:31: Ja total!

00:36:32: Das ist ein offenes System, das sich entwickelt und es nicht in Stein gemeißelt ist.

00:36:37: Du hast was ganz Wichtiges gesagt auch, dass du hast auf dem Festival gearbeitet und hast gesehen okay das eigentliche.

00:36:43: Das Arbeiten mit den Menschen macht mir Spaß aber das ganze drumherum nicht Alkohol etc.

00:36:47: Das kann ich nicht.

00:36:48: Und das ist eben auch so wichtig.

00:36:51: bei viele Blenden das aus.

00:36:53: Du gehst in diesen Job rein und sagst wow ich verdiene super gut Geld.

00:36:59: Und ich höre das auch immer wieder, dass junge Frauen zu mir kommen und sagen, ich habe diesen Hammerjob.

00:37:04: Ich verdiene ein Wahnsinnsgeld!

00:37:06: Und ich fühle mich so undankbar und irgendwie so falsch, dass ich das nicht nehmen kann, dass sich das nicht feiere... Dass ich mich wohlfühle damit.

00:37:17: Und dann gehen wir gucken und gehen ins System rein und schauen nach, was ist es denn eigentlich?

00:37:22: Was du dein System braucht.

00:37:24: Dann sagen die so eine Stelle sich raus.

00:37:26: So ja ich arbeite elf zwölf Stunden pro Tag und mache wahnsinns Überstunden und werde gemobbt und habe einen nazistischen Vorgesetzten.

00:37:35: Das ganze Drumherum ist furchtbar!

00:37:37: Ich könnte so viel mehr leisten wenn ich nicht so viel arbeiten müsste.

00:37:41: Der Job an sich macht mir total Spaß aber das Umfeld ist die Hölle.

00:37:45: So.

00:37:45: und dann trauen sich viele nicht den Schritt zu machen, zu sagen okay entweder fange ich an dem Umfeld zu verändern.

00:37:50: Das bedeutet ich setze meinen Vorgesetz mal auf ein Port ne?

00:37:54: Und sage so nicht mehr oder?

00:37:57: oder ich gucke wie kann ich mich jetzt in diesem System so entwickeln dass ich hier klare Grenzen setzen kann oder mein Arbeitgeber klar mache das kostet gerade ganz schön Geld Dass Ich Nicht Zu meinem vollen Potenzial Aufblühen Darf So zum Beispiel.

00:38:13: Und dann stellt sich vielleicht heraus, oh wow ich habe einen wahnsinnigen Gerechtigkeitssinn und den lebe ich jetzt mal!

00:38:20: Ich gehe einmal in Konfrontationen und ich rubbel mich mal mit den Leuten und dann merke ich Wow meine Identität ist aber du bist die Stille die Leise Du siebst du machst es nicht ne?

00:38:30: Du hast dich schön an und wenn gar nichts mehr geht dann gehst du so krank schreiben lässt du dich auch nicht sondern du gehst dann einfach still.

00:38:39: Und was ist passiert dann, wenn ich sage okay verändere meine Identität?

00:38:43: Ich suche mir jetzt Unterstützung damit ich meine Identitäten eingehen verändern kann.

00:38:48: Dass sich meinem nazistischen Vorgesetzten oder meiner nazistischem Vorgesetzte mal so richtig, richtig ans Überbügeln kann und sagen kann so mir reicht's!

00:38:56: Ich habe kein Bock mehr auf dieses Opfer sein und ich hab keine Lust mehr darauf dass diese Täter von unserem System so gedeckt werden.

00:39:03: Meine Identität ist die der Kämpferin.

00:39:05: So, ich gebe die Identität des Opfers auf.

00:39:08: Ich gehe in die Identité der Kämpferin und dann kann es gut sein dass etwas in dir sagt das ist aber gar nicht immer in meiner Natur zu kämpfen.

00:39:15: also ich möchte das nichts sondern ich geh doch lieber.

00:39:18: für mich ist einfach dieses und dann stelle ich fest warte mal!

00:39:22: Das lohnt sich auch gar nicht bin überhaupt nicht in meinem Donnen weil... Die Arbeit mit Menschen is geil, die Arbeit mit Gruppen is geil.

00:39:30: Aber warte Mal, ich bin Psychologin.

00:39:32: Was

00:39:32: mach' ich hier eigentlich?

00:39:35: Das heißt, das sind ja auch Hinweise.

00:39:37: Es sind ja immer wieder auch Hinweisen und Einladungen sich zu verstehen, sich besser kennenzulernen und dann zu sehen okay diese Teile dessen was ich gerade mache sind super gut!

00:39:49: Und da es passt noch nicht zu mir wie kann ich das verändern?

00:39:52: Wie kann ich da etwas anders machen?

00:39:54: Nun das kann so sein dass der ganze Streben danach ist so Leute mal auf den Pott setzen oder mal sagen weißt du was darfst mich jetzt gerade doof finden?

00:40:03: Ja, das war so für mich als Psychologin.

00:40:05: War am Anfang ganz furchtbar.

00:40:06: wenn dann Leute gekommen sind die gesagt haben du triggerst mich Ich gedacht oh Gott ich muss vorsichtiger sein und sanft da Und ich darf doch nicht aussprechen was ich wahrnehme.

00:40:16: und an irgendwann hat sich meine identität verändert weil ich gedacht habe nee Mir tut es gut wenn jemand mir die Wahrheit sagt und wenn du zu mir kommen willst dann stelle dich darauf ein dass Dass dich das eine oder andere Trigger hat, aber ich renne davon nicht weg.

00:40:30: Ich halte den Raum und bin da für Dich.

00:40:32: Ich helfe Dir da durch!

00:40:33: Alles gut.

00:40:33: Darf's getriggert sein?

00:40:35: Das mache ich wirklich ganz liebevoll mit vielen Hingabe für DICH.

00:40:38: Weil da wo der Trigger ist, ist deine Tretmine noch versteckt.

00:40:41: Und da trete ich gerne drauf damit das Ding mal hoch geht.

00:40:44: Damit es mal rauskommt alles.

00:40:45: Ja, ja.

00:40:46: Da gehe ich mit.

00:40:48: Das heißt so, das heißt die Identität dieser Alte.

00:40:51: So sag es nicht, wenn kriegst du Ärger als Kind dieses Die-Wahrnehmung aussprechen, dass ich weiß nicht wie oft so gemacht wurde damit ich nicht ausspreche was ich wahrnehme oder Ich ärger bekommen habe oder für falsch erklärt wurde.

00:41:05: Das bildest Du dir ein.

00:41:06: hör auf zum Quatsch zu erzählen und so weiter.

00:41:09: Das bedeutet Identität ist tatsächlich so ein sich entwickelndes, fluides System.

00:41:15: Dass sich immer wieder auch neu zusammensetzen darf, immer wieder neue Grenzen bekommen darf und immer wieder was Spannendes Neues ist zum erfahren und entwickeln.

00:41:26: Das finde ich einen richtig geilen Schlusssatz!

00:41:30: Ich glaube da haben wir jetzt einen richtig coolen Podcast zum Thema Identität wo richtig viel drin steckt.

00:41:37: Also das war jetzt richtig, richtig cool.

00:41:40: Ja finde ich gut.

00:41:41: also es geht eben wirklich nicht darum dass ist die Identität und wenn ich die noch nicht gefunden habe bin ich nicht am Ziel sondern es geht darum das zu entwickeln sich bewusst zu werden und einfach immer auszuprobieren.

00:41:52: Das Leben darf da einfach richtig Spaß machen und da gehört halt dazu dass es manchmal auch mal Dinge sind wo man dann sagt oh geil der Erfahrung gemacht nie wieder cool

00:42:02: Genau, und da geht es auch im Geschlechten.

00:42:05: Es gibt ja geschlechter Identität.

00:42:08: Da können wir vielleicht auch noch mal eine eigene Podcast-Folge zu machen, weil es gibt ganz viel.

00:42:12: Da gibt's so viele Missverständnisse!

00:42:15: Sovieles was uns so dermaßen falsch gelehrt wurde in Bezug darauf als Weiblichkeit und Männigkeit eigentlich ist.

00:42:21: Und was das eigentlich bedeutet?

00:42:23: Und dass das mit der Sexualität recht wenig zu tun hat, sondern dass da ganz andere Kräfte am Weiten sind... Da freue ich mich ja schon drauf, dann machen wir mal ein Folgenzug.

00:42:30: Sehr spannend!

00:42:31: Ja, das machen wir auf jeden Fall.

00:42:33: Vielen vielen Dank dir Michaela für diese geile Zeit, Ich freue mich riesig auf Rückmeldung unserer Hörer.

00:42:41: Sei es Likes, sei es Kommentare schreibt uns was ihr für eine Erfahrung mitgemacht habt?

00:42:46: Was bedeutet Identität für euch?

00:42:47: Was habt ihr heute mitgenommen?

00:42:49: wo sagt ihr hey das passt total und wo sagt dir nee vielleicht auch gar nicht.

00:42:53: ne also dass wir sind da total offen für einfach Gespräch und darum geht's ja auch darüber zu sprechen nicht zu sagen Das ist es und das ist es nicht sondern einfach die verschiedenen Blickwinkel zu öffnen.

00:43:05: In diesem Sinne, ich wünsche euch den schönsten Tag und von Herzen Michaela.

00:43:11: Ja!

00:43:11: Von Herzen Saskia.

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