Nie gut genug! Das Imposter Syndrom beleuchtet.
Shownotes
Wann hast du das letzte Mal etwas geschafft und dich einfach darüber gefreut? Ohne gleich nach dem Fehler zu suchen. Ohne deinen Erfolg klein zu reden. Ohne im nächsten Moment schon zu überlegen, was du noch besser machen müsstest.
Genau darüber sprechen wir in dieser Folge von Endlich Worte - dem Podcast für das, was dich bewegt. Wir sprechen über das sogenannte Imposter-Syndrom, dieses „Ich bin nicht gut genug“, das manchmal selbst dann bleibt, wenn andere längst sehen, was wir können. Über das Gefühl, irgendwie durchgerutscht zu sein – und die Sorge, irgendwann aufzufliegen.
Michaela erzählt von ihren ganz persönlichen Erfahrungen als Imposter in Studium und Beruf. Darüber, dass ihr das Lernen zu leicht fiel und die Ergebnisse sich dadurch unbedeutend angefühlt haben. Wie sie aus dem Gefühl, Betrügerin zu sein, ihre Diplom-Urkunde an die Wand gehängt hat, um sich ihre Qualifikation bewusst zu machen. Darüber, wie sie durch das Gefühl, sich selbst beweisen zu müssen, auch im Beruf immer weiter und weiter gemacht hat, bis im Burnout nichts mehr ging.
Saskia teilt ihre Erfahrungen als Skilehrerin einer erfolgreichen Frau, die selbst im Urlaub und beim Skifahren lernen in der Natur immer das Gefühl hatte, nicht gut genug zu sein. Wie es ist, wenn das Imposter-Syndrom sich nicht nur im Beruf, sondern auch in der Freizeit zeigt. Wie sehr der Anspruch, alles richtig machen zu müssen, auch die Freude am Ausprobieren nimmt.
Wir sprechen darüber, warum es so schwer sein kann, den eigenen Anteil an einem Erfolg zu sehen – und wie schnell wir eine gute Leistung wieder klein reden.
Immer noch eine Schippe drauf. Wir sprechen über Überstunden, Verantwortung und das Gefühl, sich Anerkennung erst noch verdienen zu müssen. Wann ist die Arbeit eigentlich fertig, wenn sie sich innen nie gut genug anfühlt?
Und dann die wichtige Frage, wo kommt das her und wie kommen wir da raus?
Was haben wir über Leistung gelernt? Welche Botschaften haben wir als Kinder mitgenommen? Gab es Raum für Fehler, für unser eigenes Tempo und dafür, um Hilfe zu bitten? Michaela berichtet davon, wie sie als Kind gelernt hat, dass sie nicht verstanden wurde und nicht die Unterstützung bekam, die sie brauchte. Und sie erzählt, wie sie das für ihr Leben geprägt hat.
Ein anderer Blick auf uns selbst. Was würde ein Mensch sagen, der dich liebt und gut kennt? Wir überlegen, was ein solcher Perspektivwechsel anstoßen kann, und sprechen auch darüber, wie schwer er manchmal fällt.
Sich begleiten lassen. Du musst nicht jede Antwort allein finden. Wir sprechen über Unterstützung und die Möglichkeiten von psychologischer und spiritueller Begleitung.
Und wenn du in deiner aktuellen Situation alleine nicht weitermachen möchtest, dann schau gerne auf unseren Webseiten vorbei.
Dort kannst du dir ein kostenloses, unverbindliches Kennenlerngespräch buchen. Wir schaffen den Raum, dass du kurz erzählen und Fragen stellen kannst und wir gemeinsam schauen, ob es passt.
Michaelas Webseite: www.fraufaber.de Saskias Webseite: www.saskia-selbstverbunden.de
Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich willkommen zu Endlich Worte
00:00:05: dem Podcast für das was dich bewegt und wir haben uns eben unterhalten, was wir heute für ein Thema machen wollen.
00:00:10: Und es ist das Imposter-Syndrom geworden.
00:00:12: Wir haben's in den letzten Folgen schon mal immer erwähnt und Michaela hat ja schon ganz ganz viel mit Menschen gearbeitet wo das ganz ganz großes Thema war weil dass auch einfach ein sehr großes Thema bei vielen Frauen ist.
00:00:24: Das ist mittlerweile... Ja Es ist in den in den siebzigern entdeckt worden und erforscht worden Und ja, hat bis heute Auswirkungen.
00:00:34: Ich weiß das es vor, aber was war das denn jetzt?
00:00:36: Zwei, drei Jahren auch auf den sozialen Medien ganz viel rumging und schon fast wie eine Rodeerscheinung war.
00:00:42: Es gibt mittlerweile auch das ganz bekannte Spiel im Poster.
00:00:47: Das ist ein Spiel, das mittlerweile gespielt wird.
00:00:50: Da steckt jede Menge dahinter und ich übergebe das Wort einfach mal an dich!
00:00:54: Naja, die Frage ist immer so bei dem Imposter-Syndrom.
00:00:58: Als ich das das erste Mal gelesen habe, hab' ich gedacht Betrüger!
00:01:02: Wie kommen sie denn darauf betrügen?
00:01:03: Warum überhaupt das Wort
00:01:05: Imposta?!
00:01:06: Weil das schreckt dann ja erstmal komplett ab.
00:01:08: oder denkt man so Ich bin noch kein Betrüge aber es geht in dem Falle tatsächlich um den Selbstbetrug und Es geht darum dass ich mir als Mensch einrede Dass ich nicht genug leiste.
00:01:21: Also es ist nie gut genug.
00:01:23: Ich hab' nie mich gut genug vorbereitet, ich habe meine Aufgabe nicht gut genug gemacht.
00:01:29: Ich kann dann zum Beispiel auch Abschlüsse nicht
00:01:32: feiern.".
00:01:33: Alle anderen feiern ihren Uniabschluss und ich gehe arbeiten.
00:01:37: So, das heißt es werden dann einfach auch so Chefe-Mins nicht gefeiert.
00:01:41: Du lobst dich selber nicht!
00:01:42: Da ist keine keinen Punkt im Leben wo du sagst Mann bin ich genial!
00:01:47: Das habe ich richtig richtig toll gemacht.
00:01:50: Sondern da ist immer so diese Stimme im Kopf die sagt Nee, das war noch nicht gut genug.
00:01:55: Hättest du noch besser machen können?
00:01:56: Oder während alle anderen sagen so wow was du da geleistet hast ist ja der Hammer sagt dein System Ja weil euch die Fehler nicht aufgefallen sind die da alle drin stecken.
00:02:06: es ist eben nicht perfekt und deswegen muss ich mich noch mehr anstrengen.
00:02:11: Und ganz häufig auch, wenn man dann Lob ausspricht und sagt so wow bist du toll.
00:02:15: Dann kommt sofort ein äh ja ne ne.
00:02:18: also Wenn wir mal ganz ehrlich sind das ist Das war jetzt eher Zufall dass das so entstanden ist oder das weiß ich jetzt auch nicht wie ich da Jetzt die eins geschrieben habe so keine Ahnung wie das passieren konnte.
00:02:28: Also weil gelernt habe Ich jetzt nicht wirklich und das wirkt nach außen hin immer wie So eine art falsche Bescheidenheit Oder so einen so eine abwehr oder so ein Fishing for compliments und das ist es alles nicht.
00:02:42: Weil was dahinter steckt, ist eine Psyche die in ihrer Kindheit nicht gelernt hat zu unterscheiden wann genug genug ist und einen oberes Maß zu finden.
00:02:54: Und das passiert häufig wenn Eltern zum Beispiel nicht loben sondern du kommst mit der zwei nach Hause und hörst dann naja hätte ja auch nur eins werden können ne?
00:03:05: Oder du machst etwas und dann wird tatsächlich geschaut, mal als Kind ein Bild.
00:03:10: Und dann wird kritisiert oder du bekommst gar kein Feedback.
00:03:15: Es gibt einfach keinen Feedback!
00:03:16: Du machst etwas... ...und kriegst keinen Feed back.
00:03:19: Daraus entsteht das Gefühl egal was ich tue es ist nie gut genug.
00:03:25: Weil wenn du Lob bekommst in der Kindheit, wenn die Eltern gesagt haben so wow das hast du ja super gemacht oder Posi- oder konstruktive Hilfestellung leisten.
00:03:36: Das ist richtig toll geworden und werden wir uns das mal angucken.
00:03:40: was meinst du denn?
00:03:40: Was könnte man denn daran jetzt noch verbessern?
00:03:43: Oder ist es so gut für dich?
00:03:44: so kann man da nichts mehr verbessern.
00:03:46: also auf eine positive Art und Weise zu begleiten statt eben mit den Worten naja ne zwei nee reicht nicht.
00:03:56: Und daraus entsteht dann im erwachsenen Leben dieser Druck, dieser Innere immer noch eine Schippe drauf leisten zu müssen.
00:04:04: Das heißt das sind ganz häufig Frauen es gibt auch bei Männern.
00:04:07: also an alle Männer da draußen ihr habt es auf jeden Fall auch aber Es betrifft eben überwiegend Frauen und dass ist dieses Gefühl.
00:04:16: ich kann in der Gesellschaft nicht mithalten so Ich muss mich meinem Chef gegenüber beweisen meine Dwingen.
00:04:22: weil der Vater nie gelobt hat habe ich dann meistens auch einen Chef, der auch nicht lobt.
00:04:27: Und dieser Spiegel treibt mich dann an zu nicht nur Höchstleistungen sondern weit darüber hinaus und ich fordere im Gegenzug nichts.
00:04:35: Das heißt wenn jemand sonst über Stunden macht sagt er so hey!
00:04:38: Ich hab jetzt Überstunden gemacht und das wird jetzt aber monetär ausgeglichen oder ich kriege extra Urlaubtage oder irgendetwas weil die Arbeit die ich für dich mache ist richtig genial.
00:04:47: Stattdessen wird geguckt naja wenn ich da was vordere kann es sein dass ich raus bin.
00:04:53: Es heißt, viele Postar sehen den Wert für die Unternehmen auch gar nicht in denen sie arbeiten.
00:04:59: Die kriegen das gar nicht mit wie wertvoll Sie sind und Sie haben auch um sich herum eben ähnliche Strukturen – wie Sie schon kennen?
00:05:08: Das bedeutet da sind tatsächlich dann noch Vorgesetzte, die nicht loben!
00:05:13: Aus diesem Nicht-gelobt werden oder nicht für die Arbeit anerkannt werden, entsteht dann statt... Bei mir würde ein Frustern stehen und ich würde sagen, wüsst ihr was wenn ihr meine Arbeit nicht zu schätzen weißt?
00:05:23: Dann bin ich raus.
00:05:25: Also mir stinkts langsam!
00:05:27: Ich mach hier echt super Arbeit Und ich krieg überhaupt keinen Feedback von euch und das müssen wir ändern.
00:05:32: Das will ich so nicht.
00:05:34: Stattdessen sage ich, ah, ich muss noch besser werden Noch besser werden, noch mehr leisten.
00:05:39: Irgendwann werde ich dieses Lob bekommen Und dann kommt das von außen nicht.
00:05:43: Oder wenn es kommt, kann ich's gar nicht nehmen.
00:05:45: Weil ich denke dann, ah ja kommen die Bullshitten mich jetzt nur!
00:05:49: So gut war es gar nicht weil ich weiß da sind noch Fehler drin.
00:05:53: Das heißt man wird auch zu so einem Detail versessenen Menschen und steckt mehr Arbeit rein in Dinge die man mit viel weniger Aufwand erledigen könnte und ist dadurch dann zwar sehr akribisch, sehr genau und produziert sehr, sehr gute Ergebnisse.
00:06:10: Nämlich hundertzwanzig Prozent statt wie der Durchschnitt sechzig oder siebzig Prozent Und geißelt sich aber immer noch dafür dass es immer noch nicht gut genug ist.
00:06:21: Und ganz häufig rubbeln sich solche Menschen dann eben auch im Arbeitsplatz mit den Kollegen, ne?
00:06:25: Weil wenn du ständig eine Kollegin hast die Gas gibt, Gas gibt.
00:06:29: Die sitzt dann noch da und du gehst nach Hause und sagst so, achtzehn Uhr jetzt ist aber echt mal Feierabend!
00:06:34: Und sie sitzt immer noch dort und sagt ja ich gehe auch gleich... ...und du weißt macht es nicht, die ist um zwanzig Uhr auch noch da.
00:06:43: Also das ist so zusammengefasst dass Imposter syndrome Und dann erzähl' du doch mal so aus deiner Erfahrung damit.
00:06:51: Ja, ja!
00:06:53: Weil das kann auch gut sein dass ich das auf andere Bereiche überträgt.
00:06:56: Ich hab das, mir kam jetzt als Du erzählt hast, eine mit der ich als Schielehrerin zusammengearbeitet
00:07:02: habe.
00:07:03: Eine ganz liebe Bild-Tipps, die war Model und auch wirklich Bild-Bild-Tübsch.
00:07:08: also von außen würdest Du sagen, Boah, die hat's geschafft Die war auch schon in großen Kampagnen.
00:07:13: Das war die Person, wo alle aufschauen und sagen, wo hat ihr jetzt geschafft?
00:07:17: Jetzt war sie mit diesem Imposter-Syndrom auch noch in der Branche, wo es zu tief um Selbstoptimierung geht was dann einfach nochmal dem Ganzen nochmal ganz anderen Druck und einen ganz anderen Rahmen verleiht.
00:07:28: Und ich habe der Skiunterricht gegeben und die Waranfängerin hat angefangen Skifahren zu lernen und das war ganz ganz schwierig weil Die hat super schnell gelernt.
00:07:37: Also ich habe wirklich wenige Leute gehabt, die eigentlich so schnell vorwärts kamen weil sie natürlich durch diesen Drive den Sie hatte
00:07:43: auch
00:07:44: sehr gut gearbeitet hat dabei und sofort gesagt hat okay was kann nicht optimieren?
00:07:48: Was kann noch?
00:07:48: Und dann hat die das umgesetzt.
00:07:50: Das war im ersten Moment hab' ich gesagt Boah krass!
00:07:52: Wie schnell lernt die denn?
00:07:54: So...und dann kam aber kam immer die Zwischensätze Ja aber das muss jetzt noch besser gehen und ja film mich mal und dann muss ich hier jetzt noch.
00:08:00: und dann hat diese Kritik geübt wo ich gesagt hab ey ich als Schielehrerin ne Ich sehe was du da tust.
00:08:05: Das ist ein total normaler Prozess, weil beim Lernen brauchen wir auch einfach Gewöhnungsphasen das sich anpassen kann.
00:08:12: Das kann noch gar nicht perfekt sein.
00:08:15: Geht einfach nicht!
00:08:15: Das ist noch nicht automatisiert in deinem Körper.
00:08:18: Dein Kopf ist zwar mega gut darin deinem Körper zu sagen was er zu tun hat und dass auch in einem Detail und einer Abfolge die beeindruckend ist aber das kann einfach noch nicht besser sein.
00:08:27: Und die hat es aber nicht hingekriegt.
00:08:29: und selbst im Moment wo die warten Urlaub Die war im Urlaub, hatte sich eine Ski-Lehrerin geholt um das Spaß zu haben.
00:08:36: Um Skifahren und Natur zu erleben.
00:08:39: Und die war so in ihrem.
00:08:40: Oh Gott!
00:08:41: Ich muss noch perfekter und besser... Wie sieht es jetzt aus?
00:08:45: Es war nie genug.
00:08:46: Das hat sie richtig zerfressen, das hat man richtig gesehen.
00:08:50: Dann kam auch dazu dass sie aus diesem Imposter-Syndrom, was sie zutiefst in sich getragen hatten.
00:08:55: dieser eigenen Unzufriedenheit hatte sie dann doch ein Partner der ein ganz großes Problem mit sich hatte Und ganz, ganz große Komplexe damit dass sie Model war und er nicht.
00:09:08: Und wirklich immer Angst hatte das andere Männer ihr ihm sie wegnehmen oder sonst irgendwas.
00:09:13: Daraus sind Dynamiken entstanden wo ich daneben stand und gesagt habe ich bin hier Schielehrerin.
00:09:19: Ich bin keine Psychologin gerade oder sonst irgendetwas.
00:09:23: Meine Hände sind sehr gebunden.
00:09:25: aber ich stand daneben und hab gesagt das ist ein Konstrukt wo man da drin hängt Da müssen die raus, weil sonst werden sie nie glücklich.
00:09:35: Die machen sich selber fertig und laugen sich selbst aus.
00:09:38: Das geht an die Gesundheit, das geht an den Körper oder an die psychische Gesundheit.
00:09:42: Und da ist man angehalten dazu einen Weg daraus zu fänden.
00:09:47: Und es ist für viele halt schwierig, wir sind in so einer Leistungsgesellschaft wo das natürlich gefördert wird.
00:09:52: Weil als Managerin will ich solche Mitarbeiter haben weil ich weiß auf die kann ich mich verlassen wenn abgeliefert werden muss und die liefern immer ab und damit sind sie sehr wertvoll natürlich auch aber als Firma oder als Managerin nichts davon, wenn meine Mitarbeiter ausbrennen und gerade die Guten.
00:10:16: Wenn ich da nicht Wege finde, die zu bremsen und zu sagen hey du bist gut!
00:10:22: Und wir machen hier Feedback Gespräche und gucken mal was ist denn da jetzt los?
00:10:27: Oder können wir dich so geiden dass du dich wohl fühlst und auch mit achtzig Prozent mal gut klarkommst?
00:10:35: und meistens ist es sehr, sehr schwierig da alleine Wege rauszufinden.
00:10:40: Weil ich kann mir natürlich sagen, ich lass das stehen!
00:10:42: Ich mache jetzt nichts weiter und freue mich über die Ergebnisse, die da sind und halte das mal aus nach Hause zu gehen.
00:10:50: aber dann kickt etwas rein dass im Gehirn stattfindet weil es gibt somatische Verknüpfung.
00:10:57: Das heißt unser zentrales Nervensystem ist verbunden mit dem was im Außen passiert Mit dem was wir denken, mit dem wie wir handeln.
00:11:06: Und wenn ich da gegen meinen Überlebensmodus gehe, gegen mein Sicherheitssystem gehe.
00:11:12: Dann geh' ich zwar nach Hause weil die Kollegen sagen so jetzt achtzehn Uhr jetzt gehst du aber und jetzt wird auch nicht diskutiert.
00:11:19: Jetzt bleib's mal zuhause neben Bad und dann sitz ich Zuhause mit dem Imposter-Syndrom und denke oh Gott kann das jetzt?
00:11:27: Ich werd bestimmt gefeuert!
00:11:29: Die haben das jetzt bestimmt gemacht weil ich nicht gut abgeliefert hab fang dann an sich stress zu machen, intern Stress zu machen weil das Gehirn einfach losgaloppiert und sich Sachen ausdenkt die real gar nicht da sind.
00:11:43: Und dadurch kommt man dann mit dem Impostasyndrom in so eine Schleife, in so ne Mühle wo man denn ausbrennt aber auch im ausgebrannt sein nicht aufhören kann.
00:11:53: Es gibt einfach kein Ende.
00:11:55: Da ist keinen Punkt wo die sagen oder wo man dann sagt, so jetzt reicht's.
00:12:01: Jetzt ist gut!
00:12:02: Mein Körper sagt nein, meine Psyche sagt gerade Nein ich sitze noch zu Hause in Heule und reiß mich dann aber morgens trotzdem zusammen.
00:12:08: gehen nochmal zur
00:12:09: Arbeit.".
00:12:10: Und das ist halt ganz wichtig bevor es in den Zustand gerät dass man auf die Signale aufmerksam wird.
00:12:18: woran erkenne ich denn überhaupt dass ich im Poster habe also dass ich hundertzwanzig Prozent gebe weil Du selber erkennst dich ja nicht.
00:12:25: Du selber denkst immer so, die anderen machen das jetzt so oder es kommt sofort dieses Gefühl von, oh, das habe ich übersehen!
00:12:34: Da war jemand besser?
00:12:35: Oder da hab' ich was übersehen und da war ich nicht perfekt.
00:12:38: Das hat jetzt jemand anders ausgebügelt, das Problem.
00:12:40: Oder diese kleine Korrektur vorgenommen.
00:12:44: Und das hätte ich sehen müssen.
00:12:47: Dann entsteht sowas wie ein innerer Dauerdruck der... diese Menschen dann wirklich auch in einen Burnout aller Bonör schickt.
00:12:58: Also das sind Burnouts, die sind dann richtig tief weil sie sozusagen nicht aufhören zu kämpfen bis es wirklich gar nichts mehr geht.
00:13:06: im System ist das System sich so lahmgelegt hat dass die nicht mehr vom Sofa hoch kommen und Meistens ist der Moment, wo sie das erst mal Hilfe suchen.
00:13:15: Wo sie das erstmal sagen okay oh Gott was ist los.
00:13:18: ich verstehe es nicht.
00:13:19: Ich habe Spaß an meinem Job und mache das total gerne.
00:13:21: Ich brauche das auch.
00:13:22: Ich hab diese Energie... ...ich bin meine Dwingen im Human Design Generator Und da hab' ich massiv viel Energie zur Verfügung.
00:13:30: die will ich auch ausballern.
00:13:32: Ah!
00:13:32: Es geht gerade nicht.
00:13:33: Kommt gar nicht hoch.
00:13:33: Ich lieg nur auf dem Sofa und weine und weiner und weina und verstehe die Welt nicht mehr.
00:13:38: Und bevor's dazu kommt ist es dann eben gut zu wissen ok Was kann ich denn machen, wenn ich den Verdacht habe dass sich am Imposter Leide sozusagen?
00:13:49: Was kann Ich denn überhaupt tun um das zu erkennen?
00:13:54: und des eines zum Beispiel du erkennst es daran Dass kein Lob annehmen kannst.
00:13:59: Es geht einfach nicht.
00:13:59: dich lobt jemand und Du wischtest so weg.
00:14:01: ja
00:14:01: Ja
00:14:02: So anhe so.
00:14:03: da war sein nie waren ich.
00:14:04: ja ich weiß aber bla Das ist das eine, das zweite.
00:14:08: Du machst über Stunden ohne Ende.
00:14:10: Du fragst nicht ob das jetzt gut ist?
00:14:12: Du gehst die Wochenenden immer noch zur Arbeit und du versuchst immer noch mal ne Schippe drauf zu legen.
00:14:17: Immer mit dem Gefühl, ah, das hat noch nicht gereicht oder vielleicht habe ich was übersehen... Oder ja, es ist doch jetzt nicht so schlimm wenn ich diese extra Stunde noch mache.
00:14:27: Du kriegst Stress, wenn du sagst ich mach mal Dienst nach Vorschrift.
00:14:31: Das heißt Ich arbeite wirklich nur die Stunden, die ich bezahlt werde und was da nicht erledigt wird bleibt liegen.
00:14:36: das muss dann entweder jemand anders machen oder wir müssen andere stundenkoninkens zu geteilt werden.
00:14:43: Oder du bekommst Stress Wenn du zu den Kollegen sagst du sorry aber ich übernehme deine Arbeit jetzt nicht.
00:14:48: Da musst du gucken wie du jetzt fertig wirst.
00:14:50: Aber ich kann es heute nicht machen, ich habe andere Pläne.
00:14:52: Das heißt, wie viel Stress verursacht das für die anderen nicht mitzuarbeiten?
00:14:57: Wie viel stress verursach dass wenn du mal nicht perfekt ablieferst.
00:15:02: Also wenn du einmal Fehler machst.
00:15:04: Ja geht die Welt dann unter oder sagt so cool Fehler alles klar lerne ich draus.
00:15:08: Dann lass uns mal hinsetzen konstruktive Kritik einholen und dann Mal gucken was kann Ich da besser machen?
00:15:15: Dann ist auch immer ganz auffällig man Ist nach außen hin zwar teamfähig
00:15:21: aber
00:15:22: muss immer eine Schippe besser sein als die anderen.
00:15:24: Also man kann es dann doch die Kontrolle nicht so richtig abgeben und freut sich auch darüber, wenn die Kollegen auch gute Arbeit leisten.
00:15:32: aber innen drinnen nagt.
00:15:34: das ist nagt die ganze Zeit.
00:15:36: da war jemand besser als ich.
00:15:37: oder oh Gott wenn er jetzt wenn ich ein neues Teammitglied bekomme die Schweißausbrüche weil es kann ja sein dass der oder diejenige dann besser ist und dann fährt man zu Höstleistungen auf.
00:15:51: Es ist dann keine Form von Mobbing oder so.
00:15:53: Ich gehe die anderen nicht an, ich will sie auch nicht weghaben aber ich habe immer Angst dass ich dabei erwischt werde das sich die letzte Loser-Nummer bin im Unternehmen und der neue Kollege oder die neue Kollegin könnte das dann rausfinden.
00:16:06: Die könnte die könnte diejenige sein, die es offenbart, dass ich eigentlich nichts kann.
00:16:12: Oder wenn ich auf den Prüfstand gestellt werde kriege ich richtig richtig Schweißausbrüche auf der Stirn weil Ich denke jetzt wissen die, dass ich hier gemobelt habe.
00:16:24: Die ganze Zeit weil ich weiß gar nichts wie ich es gemacht hab.
00:16:28: und das spannende ist in meinem Studium habe ich sehr stark gelitten unter dem Imposter weil ich bin relativ lernfaule gewesen schon immer.
00:16:40: Ich mag dieses Konzept lernen so wie es gelehrt wird in der Schule nicht mochte das als Kind nicht, als Jugendliche nicht und auch nicht als Studentin.
00:16:48: Und habe immer so meine eigenen Wege gefunden wie ich mit den Materialien umgehe, wie ich dem verarbeite und wie ich daraus was mache womit ich etwas anfangen kann.
00:16:58: Ich hab meinen Studium trotz alledem mit einer sehr hohen Note abgeschlossen.
00:17:02: Mit einer sehr guten Note abgeschlossenen und habe mich jahrelang gefragt ob ich es wirklich verdient habe.
00:17:08: Und dann habe ich mir sogar es gab eine Zeit, da hab' ich mein Diplom an die Wand gehängt.
00:17:13: Nur um mir nochmal bewusst zu machen dass ich wirklich Diplomsychologin bin!
00:17:17: Weil ich mir selber das nicht glauben konnte weil ich dachte Das kann gar nichts sein was ich meinen Diplomat eins gemacht habe.
00:17:25: Das war viel zu einfach.
00:17:27: Da fehlt irgendwas, fehlt da.
00:17:29: Das heißt ich habe diese ganze Arbeit die ich da reingesteckt habe und das was sich an Vorbereitung gemacht habe überhaupt nicht wertzuschätzen gewusst weil ich dachte es war zu einfach Weil meine... Die Menschen um mich herum so gestönt haben Und es so schwer fanden uns sich so schwer getan haben.
00:17:45: und dann dacht ich mir Ich hab mir das irgendwie erschummelt oder so.
00:17:48: Ich versteh's nicht.
00:17:49: Ich weiß nicht wie ich dieses Studium geschafft habe oder gemacht habe Und dadurch ist dann in mir so eine Atemposter entstanden, was eher daran lag dass mir Dinge die anderen schwer fallen leichtfallen.
00:18:03: Dafür fallen mir Dinge schwer die anderen leicht fallen.
00:18:05: also ich habe jetzt nicht unbedingt so ne Handwerkerlogik.
00:18:12: Da kommt es manchmal zu sehr lustigen Situationen.
00:18:16: Mich möchte man kein Haus bauen lassen
00:18:18: aber
00:18:19: Aber es gibt halt andere Schwerpunkte, die ich dafür habe.
00:18:22: Ich hab mich in dem Bereich als Sympost angefühlt weil ich dachte das kann nicht sein dass ich das so lerne und anderen fällt es so extrem schwer und dann kriege ich dafür auch noch eine gute Zensur.
00:18:34: Und dann habe ich irgendwann mal gedacht okay jetzt ein Statistik habe ich da mal gar nicht gelernt.
00:18:39: Dann habe ich gedacht ok ich lerne einfach mal gar nichts und muss sich ja irgendwie mal durchfallen.
00:18:46: Das ist ein schweres Zeug und das muss man auch verstehen.
00:18:52: Und dann habe ich die Klausur einfach mitgeschrieben, ohne irgendwas vorher zu lernen und hab mir drei geschrieben.
00:19:02: Also wenn das geht, ohne irgendetwas zu lernen, einfach nur durch die Verknüpfung, die ich hergestellt habe, die Logik, die Ich angewendet habe... Dann ist es erst richtig losgegangen weil ich dachte okay was stimmt nicht?
00:19:14: Das kann doch nicht sein!
00:19:16: werden die hier die Zensuren hinterhergeschmissen oder was?
00:19:19: Und dann kam es, ist das so ein bisschen gekippt.
00:19:21: Dass ich dachte man muss ja im Studium überhaupt nichts leisten.
00:19:24: also das wird einem quasi hinterhergeworfen weil ich mich ständig im Vergleich befunden habe.
00:19:29: Ständig geguckt hab wer kann in den Rahmen vorgeben?
00:19:33: und das lag eben daran dass ich in meiner Familie die erste war die studiert hat und es in meiner familie eben den meisten schwer gefallen ist sich die Bücher zu nehmen in kurzer Zeit viel Wissen anzueignen.
00:19:47: Das ist halt nur mir leicht gefallen erst mal.
00:19:51: und deswegen habe ich mich da als richtig, ich hab mich da richtig falsch gefühlt und hab gedacht hey du bist ja, du bist doch Betrüger was das angeht!
00:19:59: Du kannst auch nichts in Wirklichkeit.
00:20:01: und das hat sich lange hin gezogen und deswegen hab' ich dann eben auch in meiner Karriere so Gas gegeben und wollte die Beste sein, wollte beweisen es geht usw.
00:20:10: Und sofort bin so diesen klassischen Weg gegangen den Frauen mit im Poster gehen.
00:20:16: Wir haben mich bis zum Burnout gearbeitet in null Komma nix.
00:20:19: relativ schnell.
00:20:20: innerhalb von zehn Jahren hatte ich mich dann wirklich am Boden und der Spannte ist.
00:20:25: aber wenn man das erkennt Wenn man dann weiß, okay welche Mechanismen stecken denn dahinter?
00:20:31: Was ist es denn genau was mich zum Imposter hat werden lassen und wann genau hat in der Selbstbetrug begonnen.
00:20:38: Dann kann man sich auf die Reise machen und gucken wie kann ich das jetzt aufräumen?
00:20:42: Wie kann ich den Weg denn jetzt anders gehen?
00:20:44: Wie Kann Ich Mich Anders Sehen Wie kann ich mein Wert an das definieren?
00:20:50: Und wie kann ich das, was ich kann in meiner Einzigartigkeit feiern und zwar so wie sie ist ohne dass sich mich beweisen muss.
00:20:57: Also wie kann nicht aus dieser Beweisführung rausgehen, dass ich irgendwas wert bin weil es hat sehr viel mit Selbstwert zu tun?
00:21:04: Ja ja und das ist ein super, super wichtiger Prozess der in meinen Augen der Schlüssel ist egal an welcher Stelle von dieser Entwicklung des Imposter-Syndromes man steht.
00:21:16: Ich habe keinen Sympostasyndrom, ich bin aber immer wieder so damit in Berührung gekommen wo ich aus heutiger Sicht sage Boah wenn ich da nicht anders abgebogen wäre dann wär' ich genau den Weg gegangen den du gegangen bist.
00:21:28: Ich bin aber anders abgewogen weil ich mich auch einfach schon sehr früh mit psychischer Gesundheit beschäftigt habe und weil ich für mich schon mit elf zwölf Jahren den Entschluss gefasst habe ich schaff das!
00:21:40: Und nicht nur im Sinne von Erfolg sondern ich schaffe dass auch gesund zu sein und gesund zu bleiben und gesund werden, weil ich es zwischendurch nicht war.
00:21:48: Und ich hatte das Lob von meinen Eltern.
00:21:50: Ich hatte aber auch dieses Thema dass mir alles viel zu leicht gefallen ist also aus meiner Sicht viel zu leicht und dann ist diese Eins halt nix wert die ich dann geschrieben habe.
00:22:00: und ich hab mich dann aber wirklich immer hingesetzt und habe reflektiert okay moment mal ich habe mich selbst hinterfragt ich habe meine eigenen Gedanken in dem Moment hinterfragt und da finde ich es oft die Perspektive einfacher zu sagen als wenn ich mich erst mein bester Freund sehen würde.
00:22:16: Also, ich stelle mich jetzt mal einfach auf den Platz von meinem besten Freund meiner besten Freundin und betrachte mich mal!
00:22:20: Und was würde der denn wirklich sagen?
00:22:21: Was würde eine Person die mich ehrlich genauso wie ich bin liebt, sagen dazu tue ich genug, bin nicht genug, gebe ich genug?
00:22:30: ist dieser Fehler jetzt wirklich der Weltuntergang?
00:22:33: Und dann, weil das hilft oft einfach mal eine andere Perspektive zu kriegen und mal im ersten Moment daraus zu kommen.
00:22:38: Das ist ich sage mal je weiter man in diesen Prozess gegangen ist als Imposter und je mehr man auch dann Richtung Burnout kommt extrem schwierig das alleine zu machen da es ist super super wichtig wenn man das merkt holt euch Hilfe.
00:22:54: Also Arma spricht mit vertrauten Menschen, Partner-, Familie-, Freunde.
00:22:59: Wenn sich das anbietet wenn da Menschen sind mit denen ihr sprechen könnt und sonst holt euch professionelle Hilfe weil es einfach diesen Blick von außen dann braucht einfach mit an die Hand nehmen und mal den Raum dafür halten, dass man mal ehrlich hinschauen darf.
00:23:15: Und das man sich wirklich auch mal anschauen darf.
00:23:16: okay was ist denn da passiert in meiner Geschichte?
00:23:18: Was war in meiner Kindheit?
00:23:20: wie hat sich das Ganze entwickelt?
00:23:21: wer bin ich denn wirklich?
00:23:23: was kann ich eigentlich?
00:23:24: und wenn man so in diesem Imposter da sein?
00:23:27: drin steckt es dieser Blick extrem schwierig am Anfang einzunehmen und auch zu akzeptieren weil das fühlt sich dann von außen wieder so an als würde da jemand jetzt zwar einen selbst beschreiben aber ja irgendwie anders.
00:23:39: Und ja, klar der Fehler ist jetzt vielleicht nicht so schlimm aber doch irgendwie ist das dann schon.
00:23:45: Das ist ein Prozess und er ist nicht mal eben gemacht definitiv nicht.
00:23:50: Aber es lohnt sich da wirklich hinzuschauen Für sich selbst für die Alpes eigene Wohlbefinden
00:23:56: Auf jeden Fall weil es geht darum dass das System natürlich durch das Imposter-Syndrom sehr hoch in einer Cortisol Ausstüttung steht.
00:24:04: Das heißt ich habe die ganze Zeit einen sehr hohen Cortisol Level Und das bedeutet, dass mein Gehirn die ganze Zeit im Überlebensmodus ist.
00:24:12: Ich bin ja in der ganzen Zeit am Scannen und am gucken.
00:24:15: wo sind die Gefahrenquellen?
00:24:17: Wie kann ich sie ausschalten?
00:24:19: Die Gefahr, die da lauert, ist halt die Gefahr fürs Selbstwert also für den eigenen Wert, den ich mir gebe und wie mein System funktioniert.
00:24:27: Das ist wiederum mit dem zentralen Nervensystem verbunden.
00:24:30: Das bedeutet ganz häufig reicht es eben nicht zu sagen, ich nehme mal die Perspektive von jemandem ein der mich von außen betrachtet weil da komme ich gar nicht hin.
00:24:40: Wenn ich über Lebensmodus bin dann renne ich und dann bleibe ich nicht stehen und kann mich in jemanden anders hineinversetzen und sage ok stelle ich mal in die Schuhe von einem Chef was würde der denn sagen zu dir?
00:24:52: Puh!
00:24:52: Und dann sind die meisten schon so ja weiß ich nicht.
00:24:54: wahrscheinlich würde er ja nee ja und dann kommt ne kommt man schon so entschwanken.
00:24:59: Wenn man da aber noch eine Stufe vorher ansetzt und sagt, okay welcher Teil in dir?
00:25:04: Wie alt ist denn dieser Teile in dir der jetzt die Leistung bringen möchte.
00:25:10: Und das Gefühl hat ich kann das nicht gut genug.
00:25:13: Und ganz häufig kommt dann so.
00:25:15: also teilweise habe ich mit Frauen gearbeitet, die erzählt haben dass sie im Kindergarten in Akita dazu gezwungen wurden aufs Töpfchen zu gehen Also so blöd kann man manchmal gar nicht denken, obwohl sie selber noch nicht soweit waren.
00:25:30: Obwohl sie selbst überhaupt nicht an dem Punkt waren wo sie das wollten.
00:25:35: Da gibt es ja auch unterschiedliche Entwicklungen oder die verzweifelt versucht haben mitzuhalten mit älteren Geschwistern und... Dann versucht haben, so gut zu sein wie die.
00:25:48: Weil die das vorgelebt haben und da war halt niemand der erklärt hat du dass ist okay wenn du das noch nicht ganz.
00:25:53: guck mal der sechs um du bist drei.
00:25:54: Das mit dreier muss man es noch nicht können sondern da darf man auch Hilfe in Anspruch nehmen.
00:25:59: Und die nicht gelernt haben nach Hilfe zu fragen weil sie gelernt haben das musst du selber hinbekommen.
00:26:04: So Eltern die immer pushen und sagen das kriegst du schon hin ohne darauf zu warten dass das Kind vielleicht mal fragt ich brauche jetzt Hilfe oder auch die Kinder nicht gefördert haben, weil es gibt ja auch so ein Alter wo wir sehr autonom werden und wo wir Dinge ausprobieren wollen.
00:26:22: Und auch mal Frust erleben dürfen.
00:26:24: Auch mal erleben durften was irgendwas nicht klappt und dann bist du noch nicht alt genug das warte mal!
00:26:29: Das kriegst Du schon auch hin.
00:26:30: aber dann wartet doch ab, dann gehen wir jetzt mal noch spielen mach sowas anderes.
00:26:35: Wir leben halt in einer sehr, sehr leistungsgeprägten Gesellschaft wo wir sehr früh in Uniformen gepresst werden.
00:26:42: Wir müssen uns sehr schnell anpassen und sehr schnell in dem Tempo gehen das sonst vorgegeben wird.
00:26:47: Für einige bedeutet dass ich muss langsamer werden für andere bedeutet dass Ich muss schneller werden als ich eigentlich gehen würde Und damit sind wir ständig dabei irgendwie zu gucken wie kann ich mich anpassen Wenn wir dann aus dem Umfeld nicht die entsprechende Unterstützung bekommen.
00:27:03: und bei mir war das so, ich habe schon meine Mutter hat mich immer gefeiert.
00:27:07: Also egal, der hat dann höchstens bei einer Fünf gesagt, es kam auch mal vor dass sich dann einfach aus Frust auch meine fünf mit nach Hause gebracht haben weil ich mich einfach vor des Blatt gesetzt hab und gar nichts gemacht habe oder nur einfach ein bisschen was raufgekritzelt hat, weil sie nicht genervt hat.
00:27:21: also ich war echt bockig in der Schule auch.
00:27:23: Und wenn ich dann eine fünft nach hause gebracht habe, hatte er gesagt, hat er nur gesagt Das passt doch gar nicht zu dir.
00:27:31: Hä?
00:27:32: Und da wurde dann aber nicht gefragt, was frustet dich denn so?
00:27:35: Also wieso denn der Frust?
00:27:36: oder warum, wo kommt das her?
00:27:38: und ich habe mir dann irgendwann versucht zu erklären, dass es langweilig in der Schule ist.
00:27:42: So wie du das erklärst, es ist falsch!
00:27:45: Es nervt mich.
00:27:46: und dann hat sie gesagt na dann brauchst du Nachhilfe und dann weiß ich noch um... Das war von meiner Mutter pädagogisch wirklich nicht sonderlich wertvoll.
00:27:56: Ich weiß noch, wie ich die Treppe hochgestapft bin.
00:27:58: Völlig in meinem kindlichen Ego total sauer und bockig und arschloch gesagt habe.
00:28:02: So vor mich hingemormitter.
00:28:04: Daraufhin hab' ich einen Hintanfall gekriegt aber wie?
00:28:07: Und meine Mutter hat dann ... und sie hat gesagt, das hat sie so aufgeregt.
00:28:11: Wir haben uns an den Weizen erwachsen, wir haben uns darüber unterhalten.
00:28:14: Sie hat gesagt es hat sie damals so aufberegt und es hat ihr das Herz gebrochen, dass sie das gemacht hat, dass er da so die Kontrolle verloren hat.
00:28:20: Aber das hat die so wütend gemacht weil sie gesagt hat, da habe ich dieses intelligente Kind nur die jetzt so viel im Kopf Und dann kommt sowas.
00:28:29: Die wird man Dinge machen, die hätte ich nie kann ich nicht.
00:28:33: und dann haut sie mir da so ein Wort um die Ohren.
00:28:35: Ich versuch nur eine Hilfestellung zu geben und das hat sie so gefrustert was mir aber auch gezeigt hatte okay ich muss ja gar nicht in meinem Umfeld gar nicht um Hilfe bitten.
00:28:44: also habe ich gelernt mach es alleine weil dir keine Ehe keiner helfen weil dich versteh'n ich nicht.
00:28:49: Also auch so was kann zum Impost dafür.
00:28:52: Das ist gar nicht immer, dass man jetzt irgendwas Dramatisches in der Kindheit erlebt hat.
00:28:57: aber das kann eben auch so der Frust sein, mich versteht keiner.
00:29:01: Dann verstehe ich nicht wie ich ticke oder eine nicht diagnostizierte Hochintelligenz.
00:29:08: Dass ich durchs Leben gehe und hab da ständig Frust muss mich ständig irgendwie anpassen.
00:29:13: Verstehe mein eigenes Gehirn nicht.
00:29:16: Es ist niemand im Umfeld der mir erklären kann, wie ich ticke und wer ich bin.
00:29:20: Und dann treffe ich da eben meine Entscheidung und sage okay, da muss ich halt die Beste sein.
00:29:25: Da muss ich in allem die Bste sein!
00:29:27: Ich muss darauf passen und in einem mich beweisen immer die beste sein dafür muss sich sorgen.
00:29:32: so.
00:29:33: Dann entsteht eben auch dieses Impostversyndrom weil ich da ja immer gegen Windmühlen kämpfe.
00:29:38: Weil in mir etwas ist das sagt ich bin nicht gut genug.
00:29:41: also Ich treibe mich ja schon von innen immer an und sage, du bist noch nicht gut genug.
00:29:46: Also da gibt es immer jemanden der ist besser.
00:29:50: Und im Vergleich gibt es das auch so.
00:29:53: Ja.
00:29:54: Daher kann ich mich immer weiter pushen und immer weiter pushing.
00:29:57: aber das System sagt irgendwann, so geht's nicht mehr.
00:30:00: So gehts nicht mehr!
00:30:02: Dann macht das System dicht?
00:30:04: Ja.
00:30:06: Wir haben jetzt zu dem was das Imposter-Syndrom ist und wo man dann ansetzen kann, haben wir schon ganz viel gemacht.
00:30:12: Was mir noch wichtig ist, da das Thema Spiritualität und an dieser Stelle einen ganz klaren Appell auszusprechen.
00:30:20: Hier geht es nicht um Spiritualität im ersten Sinne, sondern es geht mal darum sich das auf einer psychologischen Ebene anzuschauen, da psychologisch hinzugehen.
00:30:28: Und da es gibt Möglichkeiten, da dann auch spirituell auf naseelischer Ebene antämen... Das kann gut sein dass da auch was sitzt!
00:30:36: Was sage ich mal diese Ausbildung von diesem Imposter-Syndrom in diesem Leben begünstigt und verstärkt?
00:30:42: Aber in erster Linie darf man da mal wirklich ganz simpel, psychologisch aufräumen.
00:30:47: Sich das anscheuern und sich das lösen.
00:30:50: Und da ist dann auch wirklich nicht mit ich mache jetzt meine spirituelle Reise um zu mehr Selbstliebe und mehr Selbstwert zu kommen oder so angebracht weil das einfach an der Stelle nicht wirkt, da wo das Sympostasyndrom ansetzt.
00:31:03: Also es gibt schon auch im spirituellen Bereich Möglichkeiten damit zu arbeiten.
00:31:08: Ich würde jetzt nicht per se sagen, da hat Spiritualität keine Raum denn Spiritualität gibt die Sinnhaftigkeit im Leben.
00:31:16: das ist das was für den Sinn steht und das bedeutet ich darf mir natürlich auch den Sinn dahinter angucken.
00:31:24: also wie ist denn der tiefere Sinn?
00:31:26: meines Lebens auch.
00:31:27: Das spielt ja auch mit rein und dessen, was ich hier möchte.
00:31:31: Und das kann ich also parallel durchaus machen.
00:31:34: dann zu einer psychologischen Beratung oder auch nach Psychotherapie.
00:31:38: Und jetzt momentan ist es in Deutschland mit Therapieplätzen eher sehr mau.
00:31:43: Die Wartelisten werden immer länger und man darf auch nicht vergessen die Psychotherapieplätze sind wirklich für Menschen in erster Linie die psychische Erkrankungen haben.
00:31:53: Also da geht es um psychische Krankheiten Und das Imposter-Syndrom wird jetzt nicht per se als psychische Erkrankung gewertet und es ist, würde ich sagen auch nicht.
00:32:04: Sondern es stecken schon auch Muster dahinter und Verhaltensmuster dahinten die schon aus der Kindheit stammen hat aber in der Regel nicht die Schwere wie eine Depression die durch Hilflosigkeit entstanden ist und durch tiefe Traumatisierung zum Beispiel.
00:32:19: Auch das Imposter-Syndrom darf natürlich sich beim Psychologen mal vorstellen und auch durchaus eine Psychotherapie zur Stützung machen, um eben Muster-, Kindheitsmuster anzugucken.
00:32:32: Aber es gibt für diejenigen, die jetzt keinen Therapieplatz bekommen, die sagen so ich bräuchte da dringend was.
00:32:37: Das kann man tatsächlich dann mit psychologischer Beratung angehen und gucken Mal schauen, was ist auf spiritueller Seite?
00:32:45: Nämlich gerade in Bezug Sinnhaftigkeit.
00:32:47: Spiritualität ist jetzt nicht immer gleich Ahnenarbeit oder sonst irgendetwas, sondern da kann man sich wirklich auch mal im eigenen Sinn erforschen und da können Coaches zum Beispiel oder psychologische Berater oder auch Heilpraktiker Familienaufstellung, Hypnosen
00:33:04: etc.,
00:33:05: PP schon sehr unterstützend wirken.
00:33:08: also das würde ich dazu nochmal sagen.
00:33:12: Ich würde mal behaupten, das ist ein richtig schönes Schlusswort.
00:33:15: Ja, würd ich auch mal denken!
00:33:16: Es war mir wie immer ein Fest mit dir
00:33:19: und freut mich auf die nächste Folge.
00:33:22: Ja es hat auch mir riesig Spaß gemacht und wenn ihr da mehr zu hören wollt, dann habe ich mich jetzt aber wirklich wiedergefunden und ihr auch einfach mal sagen wollt hey vielleicht könnte das ja passen mit Michaela, mit mir.
00:33:35: Ihr habt immer die Möglichkeit bei uns beiden auf den Webseiten einfach mal ein kostenloses unverbindliches Gespräch zu buchen, zehn, fünfzehn Minuten.
00:33:41: Und dann können wir einfach mal schauen und sei das jetzt nicht als Imposter-Syndrom oder irgendwas anderes wo ihr sagt auch vielleicht könnten die beiden mir da irgendwie weiterhelfen.
00:33:49: also schaut da sehr gerne vorbei.
00:33:52: Sehr schön!
00:33:53: Ein wunderbares Schlusswort.
00:33:54: ich danke dir von Herzen bis zum nächsten Mal.
00:33:57: Von Herzen Bis zum Nächsten.
00:33:58: Ich freu mich
00:33:59: Tschüss.
Neuer Kommentar